Sonntag, 23. November 2014

Historisches

 

 

Zum heutigen Christkönigstag ist mir nach ein bißchen Nostalgie und auch nach ein bißchen Rom.


 

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Es ist schon ein seltener Glücksfall, daß die Verfilmung des Romans von Franz Werfel  “Der veruntreute Himmel” durch Ernst Marischka mit Originalszenen einer päpstlichen General Audienz  Pius XII. “aufgepeppt” wurde und dadurch auch eine Art historisches Dokument geworden ist

Regisseur Ernst Marischka, dem wir u.a. auch  die Sissi-Trilogie mit Romy Schneider verdanken, besetzte die Rolle der Teta Linek mit der österreichischen Volksschauspielerin  Anni Rosar, die  - wie ich meine -  eine Idealbesetzung für die Rolle der frommen böhmischen Köchin war.
Ob die Schauspielerin selbst auch der katholischen Kirche zugetan war, weiß ich leider nicht, aber ihre Darstellung wirkt auf mich sehr überzeugend und erinnert mich sogar ein wenig an meine eigene Großmutter. 

Der Film beginnt mit dem Begräbnis der Teta Linek auf dem Campo Santo im Vatikan, erzählt dann deren Lebensgeschichte in Rückblenden und endet schließlich mit einem päpstlichen Segen von der Loggia der Basilica San Pietro, einem Kameraschwenk auf eine brechend volle Piazza San Pietro und den letzten Takten des “Te Deum” von Anton Bruckner – “Non confundar in aeternum”.

 


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