Dienstag, 18. November 2014

Das Vertrauen in die Justiz….

 

 

….habe bei den Österreichern nicht zuletzt aufgrund der jüngsten Skandale abgenommen, berichten u.a. die OÖ Nachrichten:

»…Die Berichte über den Jugendstrafvollzug und die Verwahrlosung eines Inhaftierten in der Justizanstalt Krems haben Folgen gezeigt. Die Zufriedenheit der Österreicher mit dem Strafvollzug hat sich binnen eines Jahres massiv verringert. 2013 gaben zwei Drittel der Österreicher an, mit dem Strafvollzug "zufrieden" zu sein. Heuer war es nur noch jeder Zweite….«

und weiter:

»…Abgefragt wurde auch das Vertrauen in die Institutionen. Die Polizei liegt dabei unangefochten mit 67 Prozent auf Platz eins. Das Vertrauen in die Gerichte ist gesunken: 2009 gaben noch 61 Prozent der Befragten an, dass sie den Gerichten vertrauen, 2014 waren es nur noch 54 Prozent. Ob dies in Zusammenhang mit den langen Ermittlungen in Promifällen stehe – Stichwort Karl Heinz Grasser – wollte Ulram nicht beurteilen…«

 

Ha!
Da ist sie die allgegenwärtige Frage nach dem einzig wahren und die Österreicher gefälligst andauernd zu beschäftigen habenden Justizfall.
Pustekuchen!
Der Fall Grasser interessiert schon lange niemanden mehr, ausgenommen natürlich jene, die Grasser zur Ablenkung von ihren eigenen Schlamasseln brauchen.

Hingegen meine ich, daß Fälle wie jener, der beispielsweise gestern in Salzburg  ans Tageslicht gekommen ist, sehr wohl ein bezeichnendes Bild der Justiz in Österreich liefern.
Angefangen von der Staatsanwaltschaft bis hin zu den Richtern:

 


In den Salzburger Nachrichten darf man heute erfahren, daß die zwei Rumänen samt den gestohlenen Traktorteilen längst wieder in Rumänien sind und offenbar gegenüber der Staatsanwältin glaubhaft(!) versichert haben, die »Ware« auf einem Flohmarkt ehrlich, aber ohne Rechnung erstanden zu haben (hier).

Ja, das Vertrauen in die Justiz ist erschüttert – wen wundert’s?


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