Freitag, 7. November 2014

25 Jahre nach dem Kommunismus…

 

 

…feiern die Neokummerln hemmungslos fröhliche Urständ, wie man in Österreich zu sagen pflegt.

Schlägt man heute die Seite 17 der Salzburger Nachrichten auf,  schlagen einem  sogleich folgende Zeilen entgegen:

 

Neokommunismus in den SN

 

Es handelt sich um zwei Interviews, die dem geneigten Leser tiefe Einblicke in das Seelenleben zweier Neokommunisten verleihen.
Einerseits im linken Teil (des Artikels wohlgemerkt – denn links sind beide Protagonisten) mit Christian Felber und in der rechten Spalte mit Margit Schratzenstaller.

So meint der gute Herr Felber u.a. :

»..Die Klärung der Frage, was wem gehört, sollte nicht nur dem Eigentumsschutz dienen, sondern auch der Steuerpflicht.
Die Finanz sollte also mehr Zugriff bekommen?

Ja, es sollte ein Vermögenskataster angelegt werden, der zeigt, was wem gehört, bei Immobilien wie bei Finanzvermögen. Ich würde noch weiter gehen, und die zuletzt diskutierte Negativsteuer auf das Erben ausweiten. In Deutschland erben nur 15 Prozent der Bürger, 85 Prozent gehen leer aus. Erben ist oft zudem steuerfrei. Im Sinne der Chancengleichheit sollten die etwas bekommen, die bisher leer ausgehen.
Wenn mein Vater stirbt und mir nichts vererbt, soll ich trotzdem was bekommen?
Genau. Erbschaften von sagen wir bis zu einer Mill. Euro wären steuerfrei, was darüber geht, wird besteuert und geht an die, die nichts erben. Eine Ausnahme wären Unternehmen. Meiner Berechnung nach würden sich für jeden 100.000 Euro ausgehen, die man bekommen könnte, sobald man volljährig wird. Wenn man dann etwas erbt, müsste man das gegenrechnen...« (Quelle)

Willkommen im feinsten Kommunismus!
Jetzt müßte man nur noch ein Ausreiseverbot verhängen, damit sich so eine zu melkende Reichenkuh  nicht samt  Vermögen aus dem Staub machen kann und alle wären gleich reich und gleich glücklich, total überwacht durch diverse praktische Kataster und jeder müßte nur noch bis zu seinem 18. Geburtstag in diversen sozialen Einrichtungen und Formungsanstalten - angefangen von der Krabbelstube für Säuglinge über die Gesamtschule bis zur Matura/Abitur für Jeden Deppen -  abwarten, daß er sein stattliches, staatliches Erbe in Empfang nehmen darf.

Und Frau Schratzenstaller, die anscheinend in ihrer WIFO Tätigkeit vor allem als eine Art Sprachrohr der SPÖ unterwegs ist, meint u.a. :

SN:Wer keine Lohnsteuer zahlt, trägt aber ohnehin weniger zum Steueraufkommen bei.
Die Niedrigverdiener zahlen sehr wohl mit, und zwar über Sozialbeiträge und Verbrauchssteuern – also über indirekte Steuern. Eine Wifo-Studie zeigt, dass die unteren zehn Prozent der Einkommensbezieher bezogen auf ihr Einkommen fast genauso belastet werden wie die oberen zehn Prozent. (Quelle) 

Was muß das für eine gefakte Studie sein?
Indirekte Steuern und Sozialbeiträge zahlen auch jene, die Lohnsteuer entrichten.
Ergo kann -sogar bezogen auf das Einkommen-  die Belastung der Niedrigverdiener nicht gleich hoch sein als jene der Steuerpflichtigen.
Derlei Studien des WIFO und anderer neokommunistischer Einrichtungen sollte man ab sofort über die “Plemplemsteuer”  gegenfinanzieren.
Dazu müßte man nicht einmal einen extra Kataster anlegen.
Das rote Parteibuch wäre völlig ausreichend.

 


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