Dienstag, 7. Oktober 2014

Warum, fragte Armin Schwibach….

 

 

 

….heute Morgen auf Twitter:

 

 

Schwibach Warum

 

Derzeit findet ein von vielen Medien kommentiertes Ereignis in Rom statt, eine außerordentliche Synode zum Thema Ehe und Familie.
Und – Überraschung! – bereits im Vorfeld mußte einer rumkaspern und – nochmal Überraschung!- es ist zum x-ten Mal vor allem die deutschsprachige katholische Kirche, die sich seit Jahrzehnten um die scheinbar alles  überstrahlende Sonne der wiederverheirateten Geschiedenen, Homosexualität und vorehelichen Geschlechtsverkehr dreht.
Manchmal habe ich den Eindruck, die Repräsentanten dieses parallelen katholischen Universums entstammen direkt einer Reality Show aus RTL. Und während sie da nun in Rom versuchen, aus welchen Motiven auch immer, ihre zeitgeistigen Ergüße medial und synodal einzubringen, dreht sich die Welt außerhalb unbeeindruckt weiter.
IS steht in Kobane, das spaßmachende Enthaupten, wie es die Autorin Bettina Röhl heute in einer Kolumne der Wirtschafts Woche schreibt, feiert fröhliche Urständ und Attentate gegen katholische oder koptische Kirchen in Deutschland oder Österreich rufen zwar bekümmerte Gesichtsausdrücke und halbherzige Statements seitens der Politik und deren hofierenden Medien hervor, doch der Rest ist Schweigen.
Ja, ich weiß, diese Synode wurde vom Papst einberufen,von Franziskus, der trotz(!) all seiner urkatholischen Aussagen genau von jenen instrumentalisiert und auf ihre Fahnen geheftet worden ist, die dafür stehen, daß die katholische Kirche immer mehr verwässert und vor allem beliebig werden soll.

Armin Schwibach hat bereits 2011 den  Artikel verfaßt  “Wohin geht die deutsch-katholische Kirche?” .

»…Reform heißt: kompromisslos die Wahrheit Jesu Christi verkünden, sie zu lehren und nicht in Dialogprozesse unter dem Scheinlicht der Chimäre „Demokratie in der Kirche“ hineinzuführen. Wahre Reform kann nicht auf die Katechese als Wesenbestandteil verzichten. Deren Verwirklichung muss als unverzichtbarer Auftrag aller Hirten im Vordergrund stehen und zu neuem Leben gebracht werden.
Die Heiligkeit der Kirche – sie sollte erkannt, gesucht geliebt werden….«

Ja, warum muß Armin Schwibach, warum muß auch ich, wie wahrscheinlich viele andere Katholiken auch, an Gal 1, 6-12 denken?
Vielleicht, weil gerade jene, die uns deutschsprachige Katholiken bei der Synode in Rom vertreten und zu Wort kommen sollen, diese starken Worte nicht mehr ernst nehmen?

Ich bin erstaunt, dass ihr euch so schnell von dem abwendet, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, und dass ihr euch einem anderen Evangelium zuwendet.
Doch es gibt kein anderes Evangelium, es gibt nur einige Leute, die euch verwirren und die das Evangelium Christi verfälschen wollen.
Wer euch aber ein anderes Evangelium verkündigt, als wir euch verkündigt haben, der sei verflucht, auch wenn wir selbst es wären oder ein Engel vom Himmel.
Was ich gesagt habe, das sage ich noch einmal: Wer euch ein anderes Evangelium verkündigt, als ihr angenommen habt, der sei verflucht.
Geht es mir denn um die Zustimmung der Menschen, oder geht es mir um Gott? Suche ich etwa Menschen zu gefallen? Wollte ich noch den Menschen gefallen, dann wäre ich kein Knecht Christi.
Ich erkläre euch, Brüder: Das Evangelium, das ich verkündigt habe, stammt nicht von Menschen;
ich habe es ja nicht von einem Menschen übernommen oder gelernt, sondern durch die Offenbarung Jesu Christi empfangen.

 

 

Synode 2014-10-07 009

 


Keine Kommentare: