Dienstag, 14. Oktober 2014

»Nepper – Schlepper–Bauernfänger«

 

 

In meiner Kindheit gab es neben der berühmten Sendung  Aktenzeichen XY, die ich lange nicht ansehen durfte, noch eine zweite Sendung von Eduard Zimmermann,  "Achtung Falle"  und darin ging es um Trickbetrügereien, Haustürgeschäfte mit Keilern und allerlei anderen sogenannten Kleindelikten und Kleinkriminellen.

Heute, beim Lesen eines Artikels in der DIE PRESSE habe ich mich plötzlich wieder an diese Sendung erinnert:

 

Grünwahlkampf an der Wiener Haustür

 

Bin ich froh, daß ich nicht in Wien bin!
Man stelle sich vor, man sitzt am Abend gemütlich zu Hause, mit einem guten Buch oder führt mit ein paar Freunden intelligente Gespräche, plötzlich klingelt es und draußen stehen im schlimmsten Fall Vassilakou und ein bereits wankender Häupl, lassen sich nicht  mehr abwimmeln, stellen den Fuß zwischen Tür und Angel. Es ist ja schon ärgerlich genug, wenn man von den Zeugen Jehovas oder vom Vorwerkmann traktiert wird, wobei uns Letzterer immerhin einmal das Vorzimmer gesaugt hat.
Aber was hätte ich von einem Häupl oder einer Vassilakou zu erwarten, bevor ich sie im günstigsten Fall mit leeren Händen und langen Gesichtern wieder hinauskomplimentiere? Eben!

Bin ich froh, daß ich nicht in Wien bin!
Und die Wiener Politik hat ein Glück, daß die Sendung Achtung Falle im Jahr 2001 endgültig eingestellt wurde. Obwohl- wie erwähnt, ging es in dieser Sendung ja um Kleinkriminelle und wenn ich mir die Rathausbesetzung so ansehe – das hätte den Rahmen dieser TV Serie bei weitem gesprengt, gell?


P.S.: Wie die ersten Kommentatoren beweisen, dürften sich die Wiener über diese Heimsuchung seitens der Politiker auch nicht freuen:

Grünwahlkampf an der Wiener Haustür2


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