Freitag, 31. Oktober 2014

Heute scheiden sich die Geister….

 

 

was man zu feiern, bzw. zu “gedenken” gedenkt.

Da gibt es zum einen das:

Deformationstag

Womit wohl DAS gemeint sein wird.

Weiter kommt es auch in unseren Breitengraden immer mehr in Mode, daß man seinen ohnehin schon viel zu feisten Nachwuchs als sichtbare Monster verkleidet, zu den Nachbarn schickt, um sie dort in Mafiamanier Schutzgeld in Form von Süßigkeiten eintreiben zu lassen.
Süßes oder Saures – wie die simple Übersetzung aus dem Englischen für trick or treat lautet und damit die Quintessenz dieses importierten Brauches namens Halloween umschreibt.
Wobei die unten abgebildete Variante wieder einen besonderen Reiz hat.

Halloween des Sozis

Außerdem feiert man schon seit ewigen Zeiten heute, am 31. Oktober den Weltspartag, der auch immer mehr Parallelen zu diesem Halloweenfest aufweist, da die Sparkassen und Banken sich auf ihre spezielle Weise  stetig mehr und mehr am sauer ersparten Geld des Kunden bedienen.
Und schlußendlich gilt es heute noch eines Heiligen zu gedenken, des Hl. Wolfgang von Regensburg, dessen Geschichte hier nachgelesen werden kann.

 

Also, ich weiß was ich machen werde.
Ich werde eventuell heute auf dem Friedhof nach dem Rechten sehen und mich auf Morgen, auf Allerheiligen freuen.
Denn das ist wirklich ein Grund zu feiern und in einem sehr schönen Artikel auf kath.net von Dr. Armin Schwibach liest man dazu u.a.:

»…„Wir verkosten bereits im voraus das Geschenk und die Schönheit der Heiligkeit jedes Mal, wenn wir an der eucharistischen Liturgie teilnehmen, in Gemeinschaft mit der ‚unendlichen Schar’ der Seligen, die im Himmel mit lauter Stimme auf ewig die Rettung durch Gott und das Lamm preisen (vgl. Offb 7,7–10). ‚Zum Leben der Heiligen gehört nicht bloß ihre irdische Biographie, sondern ihr Leben und Wirken von Gott her nach ihrem Tod. In den Heiligen wird es sichtbar: Wer zu Gott geht, geht nicht weg von den Menschen, sondern wird ihnen erst wirklich nahe’ (Deus caritas est, 42)" (Ansprache zum Angelus, 1. November 2010).
„Alles geht von Gott, von der Allmacht seiner dreieinigen Liebe aus“, so Benedikt XVI. an Fronleichnam 2011, „die in Jesus Fleisch geworden ist. In diese Liebe wird das Herz Christi hineingenommen; darum kann er auch angesichts des Verrats und der Gewalt Gott danken und ihn preisen und verwandelt auf diese Weise die Dinge, die Menschen und die Welt. Diese Verwandlung ist möglich dank einer Verbundenheit, einer ‚Communio’ die stärker ist als die Trennung, die Gemeinschaft Gottes selbst“ (23. Juni 2011).
Feiern wir also „Halloween“, den Vorabend von Allerheiligen, wo das gefeiert wird, wozu wir als Christen berufen sind. Feiern wir das Licht der Heiligen, das schon über das Dunkel der Angst gesiegt hat..«


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