Donnerstag, 11. September 2014

Seit 9/11…

 

 

…sehen sich amerikanische Präsidenten genötigt gegen den islamistischen Terror in dieser Welt vorzugehen - ohne wirklich erkennbaren Erfolg.

Die Tötung Osama Bin Ladens und das dazu veröffentlichte Bild, von Mr. President samt Stab und geschockter Hillary (die Hand vor dem Mund!) -

 

Oval office beobachtet Ergreifung Bin Ladens

- es mutet irgendwie inszeniert an.
Und was hat es gebracht?
Sind wir nun einen einzigen Schritt weiter?
Ist Al Kaida besiegt? Ist der Irak befriedet?
Ist die HAMAS zur Vernunft gekommen?
Sind Nigeria, Libyen, oder Ägypten u.a.  demokratischer geworden?

Man kann unzählige Fragen dieser Art stellen und wird keine einzige im Sinne einer humanistisch laizistisch demokratischen Gesellschaftsordnung positiv beantworten können.
Der Islamismus breitet sich immer mehr aus.
Er wird indirekt vom Westen und direkt von Ländern wie Saudi Arabien finanziert.

Unsere Antwort auf die islamistischen Schlächter und Meuchelmörder, die sich ungeniert und skrupellos auch schon in Europa herumtreiben und Menschen für ihr satanischen Werk rekrutieren, ist ein eilig und politisch korrektes Hinausposaunen der gängigen Formel “Das ist nicht der wahre Islam!”.

Doch, auch das ist der wahre Islam!
Er gründet eindeutig auf dem, was Mohammed selbst getan und gesagt hat, er läßt somit ganz leicht diese Art der “Interpretation” zu.
Und dieser Islam wendet sich erstaunlicherweise nicht nur gegen Ungläubige oder Andersgläubige, bzw. Atheisten und Agnostiker, nein, es wurden und werden mehr Moslems durch Moslems getötet als durch irgendeinen amerikanischen Präsidenten, der getrieben von der Waffenlobby diesen Terroristen paradoxerweise ihre Existenzrechte sichert und sie gleichzeitig vor der Weltöffentlichkeit zu bekämpfen scheint.

Auf Welt online steht heute ein Artikel von Leon de Winter, der den Kern des Themas gerade in Zeiten wie diesen, erstaunlich offen anspricht.

»…Das ist die Ironie bei den Grenzen der Toleranz: Wir sind nicht tolerant gegenüber jenen, die die grundlegenden Ideen des Islam analysieren und kritisieren wollen. Wer sagt, dass der Islam um einen brillanten, aber bizarren Charakter herum entstand, der jeden töten wollte, der nicht seiner Meinung war, der wird von der großen Mehrheit der Kommentatoren und Politiker zum Schweigen gebracht. Und doch reklamieren die Mörder des Islamischen Staates für sich, die wahren Erben des Propheten Mohammed zu sein – und wenn man den Koran und die Hadith (die vielen Geschichten aus Mohammeds Leben) gelesen hat, fällt es einem wirklich schwer, ihnen darin zu widersprechen. Aber besser, man hält den Mund angesichts der unangenehmen Schlussfolgerungen….«  (Quelle)

 

Nein!
Es ist nie besser, den Mund zu halten!
Herr de Winter hat ihn heute schon mal aufgemacht. Journalisten und Politiker aller Couleurs, einfache Bürger, der Kebab Verkäufer von nebenan,  alle, denen sich eine Möglichkeit bietet, sollten endlich ihre Stimmen erheben und den -traurigerweise von uns selbst gut bezahlten-  Berufstoleranten, Beschönigern und Beschwichtigern in den sprichwörtlichen Hintern treten.

Man muß endlich einsehen, daß die schöne Wortkreation “Islamismus” sehr wohl etwas mit dem Islam zu tun hat und genau so, wie man von jeder anderen Religion verlangt, sich einem friedlichen Zusammenleben anzupassen, muß man endlich auch dem Islam – egal ob nun dem wahren oder nicht wahren-  zeigen, daß er sich den Regeln einer modernen Demokratie anzugleichen hat – egal ob ihm das nun gefällt oder nicht.

 


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