Montag, 18. August 2014

Wer ist Doris Bures?

 

Ein Genie?
Eine große Tochter Österreichs?
Eine sozialistische Kampfmaschine?
Eine sozialdemokratische Vorzeigefrau?

Sie ist - laut SPÖ-  die logische Nachfolge für Barbara Prammer (Gott hab’ sie trotz allem selig), welche unlängst mit einem feierlichen Staatsakt und den dafür erfundenen pseudoreligiösen Ehren zu Grabe gebracht wurde.
Anläßlich des Ablebens von Barbara Prammer(G.h.s.t.a.s.) haben wir Österreicher endlich erfahren, welch ein wichtiges, hohes und hehres Amt die Verblichene bekleidet hat.
So wichtig und einzigartig, daß es beinahe schon an ein Wunder grenzt, daß man für diese exklusive Tätigkeit überhaupt in der außergewöhnlichen Lage war, mit Prammer (G.h.s.t.a.s.) eine so vollkommene und fähige Ausübende zu finden.

Dieses Besetzungs-Wunder findet nun ein da capo in leibhaftiger Gestalt von -  ääh- Doris Bures!

Doris Bures

Der große Vorsitzende der Sozialdemokraten und gleichzeitige Bundeskanzler Österreichs hat in einer aufopfernden Suche, quasi einer spontanen “Österreich sucht den Supernationalratspräsidenten Nr.1 Casting Show” seine sozialdemokratischen Kader abgeklappert und sich sogleich an der ehemaligen Zahnarzthelferin festgebissen. 
Sie oder keine oder so ähnlich, lautete die Devise, denn ihre sozialdemokratische Karriere ist beispiellos und begann schon im zarten Alter von 6 (in Worten sechs) Jahren:

 

»..Die Ministerin steht für eine Art sozialdemokratische Traumkarriere. Als sie sechs Jahre alt war, verließ der Vater die Familie, Bures wuchs mit der alleinerziehenden Mutter und fünf Geschwistern in Wien-Liesing auf. Früh musste sie selbst für ein Einkommen sorgen, sie begann als Zahnarzt-Gehilfin…«  (Quelle)

Donnerwetter, die gelernte Zahnarzthelferin übernimmt nun aus dem Stehgreif ein Amt, für welches man vorher eine in Sozial- und Wirtschaftswissenschaften promovierte Frau Mag. Prammer (G.h.s.t.a.s.) benötigte.

Ein Schelm, wer dabei an Quoten, Parteipostenkalkül oder andere parteipolitische Absonderlichkeiten denkt.

Jedenfalls ist es durch diese Besetzung großartig gelungen, der dahingeschiedenen Wundergestalt Barbara Prammer (G.h.s.t.a.s.) posthum noch so richtig eine reinzuwürgen.


P.S.: Es gilt natürlich noch eine Art Unschuldsvermutung, denn bis jetzt hat es ja –typisch für Österreich- noch kein offizielles Statement Faymanns gegeben.
Aber seine Haus- und Hofmedien haben die frohe Kunde bereits kolportiert und darum wird’s wohl stimmen…


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