Dienstag, 19. August 2014

Malum suum cuique!

 

Das heißt  – nach meinen bescheidenen Restlateinkenntnissen -   nicht “jedem sein Schlechtes” sondern jedem seinen Apfel.

Denn wir  - also die Österreicher- sollen nun um einen Apfel pro Woche mehr essen, um den Verlust durch die entgangenen Apfel-Exportgeschäfte mit Rußland auszugleichen.
Andrä, unser nach allen Richtungen offener Herz Jesu Minister schlägt vor, vermehrt auf regionale Produkte zu setzen, denn somit könne man aus der Not (russisches Importverbot) sogleich eine Tugend (Klimapolitik) machen. Apfel

Was für eine Heuchelei!

Im Gegenzug sucht sich der Herzminister ja sogleich neue Absatzmärkte:

»…Das Ministerium wird ebenfalls Geld in die Hand nehmen: im September soll eine Informationskampagne der Agrarmarkt-Austria die heimische Nachfrage zusätzlich ankurbeln, außerdem soll eine schon geplante Exportoffensive früher starten. Zukunftsmärkte sind für Minister Rupprechter der Nahe Osten, Nordafrika und Asien. Neue Exportmärkte und mehr regionale Nachfrage sollen das russische Importverbot so gut wie möglich ausgleichen.« (Quelle)

 

Ja um Gottes Willen! Export unserer Produkte verursacht also keinerlei CO2   Ausstoß, wohingegen Import und Kauf von Waren aus genau den selben Ländern unzumutbare Klimabelastungen verursachen?

Danke für so viel Verlogenheit!


P.S.: Ich bin allergisch auf Äpfel.
Ob heimisch oder importiert spielt da keine Rolle.
Mich kann man mit Äpfeln, von welchen Bäumen auch immer, nicht in Versuchung führen.

Kommentare:

  1. Auch dieses unangenehme Kratzen im Rachen? Mir gehts so - bedauerlicherweise, wie ich finde, bei rohen Äpfeln und einigen anderen rohen Obst- und Gemüsesorten. Aber zum Glücks gibts ja noch Apfelstrudel,- mus, -kuchen, -wähe, -saft und Cidre ... ;-)

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    1. Mein Rohobstgenuß wurde durch eine Kreuzallergie, ausgelöst von der Primärallergie auf Birke, Hasel und Erle, drastisch eingeschränkt. Bis auf Bananen vertrage ich so gut wie kein Obst mehr, denn da kratzt und juckt der Gaumen, die Zunge wird pelzig und sogar die Ohren fangen von innen her zum beißen an. Da greife ich dann auch auf o.e. Ersatzprodukte oder gebe die Äpfel für 1 Minute in die Mikrowelle. Dann geht's. Aber der Verzicht in einen frischen, knackigen, leicht säuerlichen, saftigen Apfel zu beißen - nicht leicht! ;-)

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