Mittwoch, 20. August 2014

Jesiden in Österreich

 

 

Die Vertretung der Jesiden in Österreich hatte heute Mittag im Ö1 Mittagsjournal des ORF Gelegenheit, die beinahe aussichtslose Lage ihres Volkes durch den massiven Terror der IS zu schildern und gleichzeitig einen Hilferuf an Europa zu richten.

 

»…"Wir Jesiden sind eine friedliche Religion", betonen ihre Vertreter heute - "wir wollen nicht missionieren, für Muslime gelten wir aber als ungläubig". Raschid Masoud, ein junger Jeside aus Deutschland, erzählt, dass auch zwei seiner Cousinen vor kurzem von den IS-Truppen entführt wurden. "Mein Schwager ist auch dabei, seit zwei Wochen haben wir nicht richtig gegessen. Meine Mama liegt seit vier Tagen im Krankenhaus." Raschid Masoud fordert junge Muslime in Europa auf, sich von der Islamisten zu distanzieren:
"Warum gehen die nicht auf die Straße und demonstrieren: Leute, wir haben mit ISIS nichts zu tun. Warum klärt ihr die Leute nicht auf?"
Alle Staaten müssten nun helfen, fordern die Jesiden-Vertreter - vor allem Europa.« (Quelle)

 

Ja, warum gehen die nicht auf die Straße und demonstrieren?

Wie heißt es so schön:

Diese Frage zu stellen, heißt sie zu beantworten.


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