Montag, 25. August 2014

Heute wird religionsdialogisiert!

 

 

Man erinnere sich, an die antisemitischen Übergriffe türkischer Jugendlicher während eines Fußballspiels in Bischofshofen  Ende Juli.
Gepflegte, politisch korrekte Empörung und ein paar kurze Statements, hinauf bis zum Hofburgeinlieger und unser allseits beliebter und weit über die Grenzen Österreichs angesehener Bundeskanzler Werner Faymann beraumte kurzerhand für den 25. August (heute) einen interreligiösen Dialog ein.

Mit den Ermittlungen zu diesen Vorfällen geht es gewohnt schleppend voran, die beschuldigten unschuldsvermuteten Österreicher türkischer Herkunft sind nach wie vor allesamt völlig unbehelligt im realen und virtuellen Raum unterwegs aber etwas hat sich doch noch getan seit jenem Vorfall.

Gestern, also rechtzeitig vor diesem Dialog mit allen Religionsvertretern Österreichs, säuselte ein weinerlicher Fuat Sanac zum wiederholten Mal etwas von wachsender Islamfeindlichkeit in die Mikrophone des ORF.
Sogleich und ausgesprochen dankbar wird diese Ansage von unserer pröllgeprüften, fähigen Innenministerin Johanna Mikl Leitner übernommen:

»….Und das österreichische Innenministerium hat klargestellt, dass die Sympathisanten des IS-Terrorismus nur eine ganz kleine Gruppe unter den Muslimen in Österreich sind. Ministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) warnt auch vor Hetze und Übergriffen gegen Muslime. Die islamische Glaubensgemeinschaft ortet immer mehr antimuslimische Hetze im Internet, berichtet von einem Übergriff auf zwei betagte Kopftuchträgerinnen in Wien und sieht eine Stimmung fast wie nach 9/11, den Terroranschlägen in den USA. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) hat die obersten Religionsvertreter für heute Nachmittag zu einem interreligiösen Dialog geladen. Eigentlicher Anlass sind Attacken von Palästinensern auf israelische Fußballspieler in Bischofshofen vor einem Monat.«  (Quelle)

 

 

Abgesehen davon, daß die Antisemiten von Bischofshofen keine Palästinenser sind, wie es uns der ORF weismachen will, aber  - na also-  jetzt ahnen wir doch schon, wer sich bei diesem heutigen Dialog als wahres Opfer der Gesellschaft entpuppen könnte.
Keineswegs die jüdische Glaubensgemeinschaft oder gar Christen, nein, die ständig von Islamophobie und Unverständnis bedrängte und seit Jahrhunderten kriegerisch und terroristisch ausgebeutete muslimische Glaubensgemeinschaft ist es, die hier in Österreich und auf der ganzen Welt  so viel Leid und Elend erdulden muß.
Und niemand wird sich dagegen konkret etwas zu sagen trauen.
Vorfälle wie diesen oder jenen hat man gefälligst mit Demut und Würde zu akzeptieren. Da gibt es nichts zu ermitteln und schon gar nichts zu verfolgen, denn es sind und bleiben Einzelfälle, basierend auf gerechtfertigter Entrüstung oder so ähnlich.

Gehen Sie also weiter, es gibt rein gar nichts zu sehen….

 


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