Donnerstag, 7. August 2014

Der Schützenkönig ist tot, lang lebe der Schützenkönig!



Wer dieser Tage durch den deutschen Blätterwald wandert, vernimmt dort ein ordentliches Rauschen.
Es geht um einen Schützenkönig, der entmachtet worden ist, nachdem er zuerst widerrechtlich, also entgegen aller Statuten in den Verein aufgenommen worden ist und nun, dank eben dieses Rauschens im Blätterwald, wiederum entgegen aller Statuten König bleiben darf.
»…Der türkischstämmige Mithat Gedik (33) hatte im Juli bei den Schützen in Werl-Sönnern den Vogel abgeschossen. Weil er Muslim ist, hatte ihn der katholische Dachverband BHDS aber nicht als Schützenkönig anerkannt und ihm die Teilnahme am Bezirksschützenfest untersagt. Die Werler Schützen stellten sich hinter ihren muslimischen König. Laut Satzung des BHDS dürfen die katholischen Mitgliedsvereine ausschließlich Christen aufnehmen. Gedik ist in Deutschland geboren und aufgewachsen, hat eine katholische Frau und katholisch getaufte Kinder…«  (Quelle)

Daß diese Gelegenheit  selbstredend sofort sämtliche antikatholischen und antichristlichen Kommentatoren auf den Plan rufen würde, ist logisch.
Daß nun sämtliche (ehren)amtliche und selbsternannte Betroffenheits- und Antidiskriminierungsbeauftragte Deutschlands ihren Unmut ob dieser  intoleranten und antiquierten Haltung des katholischen Schützenvereins kundtun und sofortige adäquate Veränderungen dieser diskriminierenden Verhaltensweise fordern, ist auch nicht gerade überraschend.
Dabei gäbe es in dieser Angelegenheit lediglich 3 Fragen zu stellen und zu beantworten:
  1. Warum will ein standhafter Moslem(!), dessen Frau und Kinder bereits katholisch sind, in einen katholischen Schützenverein?
  2. Warum haben die katholischen Schützen ihn entgegen der Statuten als ordentliches Mitglied aufgenommen?
  3. Wie unzureichend bzw. vordergründig wird die katholische Glaubenshaltung in diesem Schützenverein gelebt, sodaß Herr Gedik nach Beitritt zum Verein zwar ein passabler Schütze ist, aber keineswegs den Wunsch bekommen hat, sich nun doch auch einmal dem selben Glauben zuzuwenden, wie seine Familie und seine Vereinsbrüder?

Da liegt der Hund bzw. der Schützenkönig begraben!

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