Montag, 11. August 2014

Der Führer bleibt Führer!



"….Heute ist ein historischer Tag", sagte Erdogan. "Heute schließen wir die Türen zu der alten Ära und eröffnen eine neue Ära." Der 60-Jährige wird das erste durch das Volk gewählte Staatsoberhaupt der Türkei. "Ich danke allen Bürgern, ob sie mich gewählt haben oder nicht, die dazu beigetragen haben, Geschichte zu schreiben an so einem historischen Tag", sagte Erdogan. "Heute hat nicht nur Recep Tayyip Erdogan gewonnen", fügte der Wahlsieger hinzu. "Heute hat der Wille des Volkes einmal mehr gesiegt. Heute hat die Demokratie einmal mehr gesiegt." Erdogan kündigte einen "neuen sozialen Versöhnungsprozess" an. Alle Türken, ganz gleich welcher Herkunft und welchen Glaubens, sollten gleichberechtigte Bürger sein….«  (Quelle)

Erdoganfratze
Obwohl der neue Sultan der Türkei ein gerichtlich verurteilter Volksverhetzer, ein Verspotter der Frauen, ein korrupter Diktator und ein sich über jegliche Meinungs- und Pressefreiheit hinwegsetzender Despot ist, hat ihn das weit über seine Landesgrenzen hinaus bekannte und lebende stolze Volk der Türken mit überwältigender Mehrheit zu seinem neuen alten Führer emporgehoben.
Der frischgebackene Sultan ging auch sogleich nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses in die von richtigen Sultanen zwecks Dankesbezeugungen verwendete Sultan Eyüp Moschee, um dort Allah zu seiner (Erdowahns) Wahl zu gratulieren.
Also nach einer neuen Ära sieht hier in meinen Augen gar nichts aus. Da kann Herr Schüller vom ORF noch so huldvoll und beschönigend im Ö1 Morgenjournal herumglucksen – er paßt sich wohl schon dem neuen Verhaltenskodex für Auslandskorrespondenten an- der GRÖTAZ (größte Türke aller Zeiten) hat dem Türkenvolk gesagt, was es zu wählen hat und das Volk hat gefolgt.
Vergessen ist Gezi-Park, vergessen ist die widerwärtige Reaktion inklusive Prügelattacke nach dem tragischen Bergwerksunglück – die Türken haben sich wieder einen Sultan gewählt, der für sie künftig wieder das Denken übernimmt.
Die beschönigenden Worte des Herrn Schüllers klingen für mich jedenfalls wie weiland (und leider Gottes auch heute noch) die verzweifelten Beschönigungsversuche der Nazis:

“Naja, es ist ja nicht alles schlecht gewesen, was der Führer gemacht hat und darum….”

Schaue ich mir die Landkarte an und sehe, was sich dort unten, kaum eine Flugstunde von uns entfernt gerade abspielt, befällt mich ehrlich gesagt schon ein banges Grauen.
Ein junges Kalifat, das gerade munter und fröhlich mit Genozid und Massakrierungen aller muslimischer Arten seine Grenzen sprengt und nun auch noch ein Sultan in des Deutschen liebstem Urlaubsland.
Am Ende dieses Tages dürfen wir uns wohl lediglich aussuchen, ob wir lieber im Sultanat oder im Kalifat sterben wollen, denn eines ist klar:
Die islamistische Expansion wird trotz Luftangriffe der USA keineswegs vor den Toren Europas halt machen, schon gar nicht mit diesem neuen Sultan:

Erdogans Minarettspruch


Audio mit Christian Schüller (ORF)

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