Mittwoch, 9. Juli 2014

Unter Zwang…

 

 

…stellen sich mir die Haare auf und ich werde unwillig.

Es dauert meistens ohnehin sehr lange bis ich mir meinen Unmut merken lasse.
Zuerst mache ich noch ein freundliches Gesicht und auch schon mal einen Witz – sogar auf meine Kosten – und meistens löst sich eine eventuell bereits gespannte Atmosphäre dadurch wieder und die von mir präferierte Harmonie greift wieder um sich.
Gelegentlich gibt es aber Menschen, die sind so verkrampft und verbissen, in ihrer selbsterwählten Aufgabe, schon derart schulmeisterlich und unerbittlich unterwegs, daß sie meinen, ich hätte doch die Pflicht, mich auch in ihrer wie auch immer gearteten Angelegenheit und ihrer individuellen Berufung zu engagieren.

Ich lasse mich aber nicht gerne (be)drängen.

Ich lasse mich gerne begeistern, motivieren, anspornen oder animieren, aber ich mag es nicht, unter Druck gesetzt zu werden, von niemandem.
Schicksal und Leben fordern einen immer wieder genug und wie auch immer der Herrgott seine Hände im Spiel haben mag, so habe ich meine besten persönlichen Leistungen zwar oft unter Streß aber nicht unter Zwang gebracht, weder von außen noch selbstauferlegt.

Fazit: Wer von mir dennoch etwas erreichen will, sollte es also anders anstellen, als oben erwähnt oder es lieber gleich bleiben oder mich zumindest eine Zeit lang in Frieden sein lassen.

der-schulmeister-von-steyergassen-beim-musikunterricht


Bild: Johann Michael Neder - Der Schulmeister von Steyergassen beim Musikunterricht

Kommentare:

  1. Son’ne Eiße tu’ ich auch kenn’n. Anni tut mich immer knecht’n und schikanier’n wo sie nur kann. Iss echt Eiße!

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    1. He Theo!
      Wo seid Ihr denn alle? Wir kriegen schon langsam Entzugserscheinungen!
      Hochachtungsvoll
      Tick, Trick und Track

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