Dienstag, 29. Juli 2014

Und wenn sie nicht ermordet wurden…



…dann religionsdialogisieren sie noch heute.
So möchte man fast sagen, wenn man die jüngsten Entwicklungen punkto Christenverfolgung, Antisemitismus und Ausbreitung des Kalifats betrachtet.
Unser Bundeskasperlkanzler Werner Faymann, nahm die antisemitischen Übergriffe durch eine Horde wildgewordener Türken beim Fußballspiel in Bischofshofen zum Anlaß, zu einem “Religionsdialog” einzuladen.
»…"Das friedliche Zusammenleben aller Religionen ist mir besonders wichtig. Dieses friedliche Klima darf durch nichts und niemanden gefährdet werden", erklärte Bundeskanzler Werner Faymann, der heute die obersten Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde, der Islamischen Glaubensgemeinschaft, der römisch-katholischen Bischofskonferenz sowie die anderen Oberhäupter der in Österreich anerkannten Kirchen und Religionsgemeinschaften für den 25. August zum Dialog ins Bundeskanzleramt eingeladen hat…« (Quelle)
Derweilen hat die Salzburger Staatsanwaltschaft  Ermittlungen aufgenommen(!), wie man gestern via ORF erfahren durfte und es gestalte sich äußerst schwierig.


Sprecher Staatsanwaltschaft Salzburg Holzlietner

Man höre und staune, bis jetzt ist es trotz jeder Menge Videodokumente und selbstdarstellerischer Statements der Täter auf diversen Plattformen im Internet nicht gelungen, eindeutig Strafhandlungen zuzuordnen, erklärt uns der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Robert Holzleitner, und daß sich beispielsweise die Verhängung der U-Haft bei geringer Strafandrohung zusätzlich sehr kompliziert gestalte. Erst wenn sich ein konkreter Verdacht ergäbe, daß die derartige Dinge wieder tun würden, und wenn man wirklich konkret zuordnen kann, wer was gemacht hat, dann könne man unter Umständen gegen einzelne Beschuldigte mit einer Festnahme vorgehen.
Ja, ja es ist alles sehr kompliziert, es wäre doch um so vieles einfacher gewesen, wenn dieser das Fußballfeld stürmende Pulk einen anderen Hintergrund gehabt hätte.
So aber steht man vor der schwierigen Aufgabe einerseits zu betonen, daß man selbstverständlich keinerlei Antisemitismus goutiere, aber gleichzeitig will man ja auch nicht islamophob sein.
Denn das ist das wirklich  Komplizierte bei diesen Erhebungen:
Wie sage ich einem Moslem/Türken, daß er sich in unserem Land gefälligst seine religions- und kulturbedingten antisemitischen Vorstellungen in die Haare schmieren soll, ohne daß ich ihm dabei sage, daß er sich seine kulturbedingten antisemitischen Vorstellungen in die Haare schmieren soll?
Wirklich sehr kompliziert und darum können sich diese lieben Mitbürger aus Bischofshofen sicher sein, daß sie noch für sehr lange Zeit nichts zu befürchten haben. Sie dürfen nur nicht den Eindruck erwecken, derartiges wieder tun zu wollen, bzw. sich bei dieser Art der Wiederbetätigung einfach nicht erwischen lassen.
Aber unserem Werner Faymann wird nun gelingen, was wirklich weise Staats- und Religionsführer bisher nicht geschafft haben.
Der 25.August wird mit Sicherheit in die österreichische Geschichte eingehen, trotz aller Komplikationen.
Dabei stellt es sich doch eigentlich ganz einfach dar:
Interreligöse Liste

Was daran kompliziert sein soll?

Kommentare:

  1. "Das friedliche Zusammenleben aller Religionen ist mir besonders wichtig ..." als ob man das Christen und Juden sagen müßte (aber so kann man das Problem besser tarnen). Richtig hätte der Satz lauten müssen: Ein friedliches Zusammenleben der Muslime mit Christen und Juden sei ...

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  2. Hindus living with Christians = No Problem?

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/christenverfolgung-in-indien-flaechenbrand-in-orissa-1699128.html

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    1. Bei diesem Satz habe ich auch an die erwähnten Vorkommnisse gedacht. Die Ausnahme zur Regel? Hoffentlich. .....

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