Sonntag, 15. Juni 2014

» Ein warmer Staat für unsere warmen Leut’!«

 

 

Dieses gar entzückend rosige Bild mit noch wesentlich entzückenderen, proklamierten rosigen Aussichten habe ich bei Blogkollegen Le Penseur gefunden, der uns darauf hinweist, wie sich die Teilnehmer der gestern in Wien über die Bühne gegangenen Regenbogenparade oder Prideparade (worauf ist man da eigentlich so stolz?) unser aller Zukunft vorstellen:

 

Ein warmer Staat für warme Leut

» Wutomas, Hände weg von unseren Kindern!«

steht da beispielsweise auf so einem rosa Pappendeckel.

?

Eure Kinder?
Mit Verlaub und aller gebotenen Bevorzugung/positiven Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Lebensarten, aber “selbst produzierte Kinder” wird es zwischen Gleichgeschlechtlichen wohl immer nur aus dem Gen-Labor geben und bei der allgemeinen Ablehnung von Genmais frage ich mich, ob das dann wirklich Zukunft haben kann?

Christian Högl von der HOSI Wien outet sich ganz nebenbei noch als lupenreiner Demokrat und geborener Theologe:

» ..Auf dem Stephanspatz fand mit dem „Marsch für die Familie“ eine Gegendemonstration statt, die vor allem die Ehe als Institution für Mann und Frau verteidigen wollte. „In einer Demokratie darf jeder auf die Straße gehen“, meinte Högl auf diese Veranstaltung angesprochen.

Jedoch sei die geringe Anzahl von circa 50 Teilnehmern eine Aussage, die für sich stehe. Besonders gefreut habe ihn, dass es auch Menschen auf der Regenbogenparade gegeben habe, die Plakate mit der Aufschrift „Jesus loves you“ trugen und dadurch die eigentliche Botschaft von Religion und Glauben, nämlich Liebe und Gemeinschaft, vertraten..«´(Quelle)

Ja, so einfach ist das mit Demokratie, Glauben und Religion, und wenn Le Penseur am Schluß seines heutigen Postings schreibt,

»..Wir dürfen freilich gespannt sein, wie lange sich Schwuchtelparaden halten werden, wenn die Kulturbereicherer das Sagen haben werden. nicht, daß ich mir das wünschte (da sind mir ungustiöse Schwuchteln noch lieber — man muß ja net hinschauen), aber die Realität werden sich auch die Regenbogen-Groupies nicht aussuchen können ...«

so beschleicht mich punkto  Warmer Staat für warme Leut’  eine eher düstere Ahnung, an der wir dann wirklich alle zu knabbern haben, egal wie bunt und tolerant wir uns nun aufspielen!

 


Kommentare:

  1. „Jesus loves you“ — Und daneben ging sicher jemand mit dem Plakat mit der Aufschrift: „Jesus speaks english“. Sowas blödes aber auch. Oder spricht man in Österreich so etwas (schon)?

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  2. Aus obiger Quelle: "dass wir auch in diesem Land nicht nur für Toleranz, sondern auch für Akzeptanz und Respekt sorgen müssen“. Als nächstes großes Ziel sehe sie die Umsetzung des EU-weiten Fahrplans gegen Homophobie, der im Februar im EU-Parlament beschlossen wurde."

    Impliziert , zumindest für mich, dass die kolportierte Auslegung des EU-Tolleranzpakete über kommende "Umerziehungslager" für notorisch Homophobe wohl doch nicht so schräg angedacht sind.

    Aber, wie Frederick S. Jaffé, Vizepräsident von "Planned Parenthood" (Schwesterorganisation von Pro Familia) schon 1969 (!!!) andachte:


    Allgemeine Maßnahmen:

    Soziale Druckmittel

    Abbau der Familienstruktur durch
    a) Aufschieben oder Vermeiden d e r Heirat
    b) Verändern d e s Leitbildes d e r Idealfamilie

    - Zwangserziehung der Kinder
    - Erhöhung der Homosexualitätsrate
    - Erziehung zur Familienbegrenzung
    - gesunde (unschädliche) Verhütungsmittel in der Wasserversorgung
    - Förderung der Frauenarbeit

    Ausgewählte Maßnahmen durch Einflussnahme auf den sozio-ökonomischen Status:

    Wirtschaftliche Abschreckungsmittel und Anreiz:
    - Änderung der Steuerpolitik :
    a) spürbare Heiratssteuer
    b) Kindersteuer
    c) höhere Steuern für Verheiratete als für Ledige
    d) Abschaffung der Steuerbefreiung für Eltern
    e) zusätzliche Steuern für Eltern mit mehr als 1 oder 2 Schulkindern

    - Verminderung oder Abschaffung der Familien- und Kinderzulagen ...
    - Abschaffung der Sozialleistungen nach den ersten zwei Kindern
    - dauerndes Unter-Druck-Setzen
    - Förderung der Frauenarbeit
    - Reduzierung von Kinderbetreuungseinrichtungen


    http://www.aktion-leben.de/BAK/Hintergruende/sld04.htm

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