Freitag, 9. Mai 2014

Wurst ist überwältigt!

 

So schlägt heute bei den google news eine Zeile Titel:

Wurst ist überwältigt

 

Klickt man dann auf News, erfährt man, daß Wurst nur noch geweint hat:

 

weinende Wurst

 

Ich weine heute auch – nicht wegen des künstlichen Wurstprodukts, das ist mir ehrlich gesagt “Wurscht”.
Ich weine, weil es Menschen gibt, die junge Mädchen entführen und als Sklavinnen verkaufen, während sich dieses oberflächliche, selbstbeweinende dekadentierte Medien- und Unterhaltungseuropa selbst beweihräuchert.

Ich weine, weil in Syrien nach wie vor Zustände herrschen, die diesen Songcontest Wurschteln offensichtlich völlig egal sind, weil in Saudi Arabien ein Menschenrechtler zu 1000 Peitschenhieben verurteilt worden ist oder auch weil von dem Geld, welches man für dieses erwiesenermaßen homophile Songcontest Spektakel verwurschtelt, beispielsweise der Wiederaufbau von diversen Katastrophengebieten beschleunigt werden könnte.

Ja, ja ich weiß, das klingt jetzt  nach typischer Spaßbremse und Spielverderber.
Aber! Wenn Sie, werter Leser, sich kurz vor Augen halten, daß im Falle eines gepushten Sieges von Wurst der ORF, welcher mit unseren Zwangsgebühren und Steuergeldern Unmengen von Polit – und anderen Günstlingen beschäftigt, den nächsten Songcontest mit schätzen wir einmal grob 30 Millionen Euro ausrichten müßte – na wer weint dann?
Und das alles womöglich nur, weil wir es nicht lassen konnten,  einer Wurst auf den Leim zu gehen?

No Bravo!


Kommentare:

  1. So lächerlich und beweinenswert Austrias Beitrag zum Kasperletheatergesangs(?)wettbewerb auch ist- etwas Neues hat er uns gebracht: wann sah man je überwältigt weinende Würste?
    Möglicherweise fühlt sich ja der ein oder andere Metzger von der Muse geküßt und kreiert flugs eine neue Wurstsorte. Eine, die weint, wenn man in sie hineinbeißt und vielleicht abschiednehmend einen Schwanen-nein Wurstgesang singt? Man darf solche Beiträge zur europäischen Kultur nicht gering schätzen. Nur barthaarlos müßte das Würschtl sein, besonders dann, wenn es als Suppenbeilage dienen soll.

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  2. Über den Hanswurst braucht man wirklich keinen Gedanken verschwenden. Der macht genau das, was früher in den Zirkussen die Monster- und Abscheulichkeitensensationen waren. Die Dame ohne Unterleib, die Dame mit Bart, etc. Aus den gleichen „Sensationsgründen“ werden diese sensationsgeilen Homoparaden bestaunt.

    Für die verfolgten und getöteten Christen bete ich jeden Tag einen schmerzhaften Rosenkranz. Das ist wenig. Viel zu wenig.

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    1. Ja die Motivation ist immer noch die gleiche. Bloß aus der Dame ohne Unterleib ist halt jetzt das Wurst gewachsen  und hat sich politisch korrekt und genderfreundlich einen Bart stehen lassen (Anm.:Ganz ohne Zweideutigkeiten zu interpretieren!).

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  3. Und wenn man dann noch bedenkt, dass sich die selben Leute über die "Geldverschwendung der Kirche" aufregen... Realsatire, anders kann man das nicht mehr nennen.

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  4. Mei, er ist halt einer der ihren .... und deshalb wird er gefeiert, sogar in den Feuilletons der sog. "seriösen Medien" àla FAZ. Die Artikel zum Thema bieten alles auf, was einen denkenden Menschen zum Lachen bringt. Sogar vom "bösen Ostblock" ist wieder die Rede. Und von den "geschmacklosen drallen Polinnen", die doch genau das gleiche macht wie die Wurst - eben über Sex ein schlechtes Lied "verkaufen"... Und Geld? darüber muss man sich überhaupt keine Gedanken machen. Das kommt schon über die Telefongebühren wieder rein. Es gibt Abermillionen Dumme, die dort anrufen, um für ihren "Star" zu stimmen und dafür dann auch noch zahlen. Letztes Jahren waren es 14 Cent pro Anruf. und das summiert sich. Darum wird das ganze ja so angeheizt.

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    1. Man könnte das natürlich auch unter der Rubrik Deppensteuer abhaken!

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  5. Leute, nehmt das Ganze nicht so ernst! Wenn ihr auch noch eure Kommentare dazu abgebt, könnte der Eindruck entstehen, das alles sei tatsächlich furchtbar wichtig.
    Der ganze Song Contest ist irrelevant. Oder wisst ihr noch, wer vor 3 Jahren gewonnen hat? Nein?
    Vor 2 Jahren? Voriges Jahr? Na also!
    Die letzten Gewinner, die danach wirklich Karriere machten, sind ABBA. Die haben 1974 gewonnen, also vor 40 Jahren.
    Seither ist der Song Contest bedeutungslos, wenn man von einem sehr kurzen Medienhype vor und nach der Veranstaltung absieht. Also, wie man bei uns in Wien sagt: Nicht einmal ignorieren!

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  6. Lieber Bellfrell im nachbarlichen Salzburg,
    zu nächtlicher Stunde ist es mir Bedürfnis und Freude zugleich, Ihnen einen gesegneten Sonntag des guten Hirten und einen schönen Muttertag wünschen zu können sowie der erste zu sein, der Ihnen einen von Herzen kommenden Glückwunsch zur "Queen of Europe" ausspricht und viel Freude bei der Ausrichtung des ESC im nächsten Jahr! Vielleicht kann man das ja mit dem Lifeball verbinden? Man weiß wirklich nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll (mein Arzt empfiehlt lachen)

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    1. Herzlichen Dank für Ihre mitternächtlichen Gratulations- und Segenswünsche. Selbstverständlich gibt es nur einen einzigen politisch korrekten Austragungsort für den ESC 2015: Den Wiener Wurstelprater.
      Mit lieben Grüßen ins benachbarte Bayern aus dem verwursteten Salzburg ;-)

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