Donnerstag, 1. Mai 2014

Wo man mühsam hineinkriecht -

 

- kann man auch ganz schnell wieder herausgepreßt werden.

Gauck und Erdogan

Diese Erfahrung durfte Deutschlands oberster Gauckler letztens beim Besuch des türkischen Führers machen.

»…"Gauck hält sich noch immer für einen Pastor"

Der Absolvent einer Imam-Hatip-Schule, also einer Predigerschule, musste unbedingt noch etwas los werden: "Man muss der Würde eines Staatsmannes schon gerecht werden. Er hält sich wohl immer noch für einen Pastor, denn er war ja mal einer. Das ist sein Blickwinkel. Aber das geht so nicht. Das sind hässliche Dinge, hässliche Entwicklungen."

Der AKP-Chef erntet viel Beifall von den 313 Mitgliedern seiner Fraktion. Während er in Ankara spricht, eröffnen die Präsidenten Abdullah Gül und Gauck die türkisch-deutsche Uni in Istanbul. Erdogan möchte dem deutschen Staatsgast noch etwas mit auf den Weg geben: "In diesem Land kann man alles sagen und alle Freiheiten ausleben, solange man nicht die Freiheit eines anderen einschränkt. Keiner muss sich hier fürchten."  …«  (Quelle Tagesschau)

Jawoll!
»Und die Freiheit bin ich und was Freiheit ist, sage ich und wer die Freiheit nicht verdient, bestimme ich« – sprach der große Führer und mit einem lauten Kracher ward die Blase abgegast, gell?


1 Kommentar:

  1. Bundespräsident Gauck ist dort nie hineingekrochen, das war sein unglücklicher Vorgänger....und er hat- dafür bin ich ihm dankbar und bin stolz auf ihn- dort in der Türkei dem Grötaz ( größter Türke aller Zeiten) nach dessen unhöflicher Rüge gleich deutlich und öffentlich widersprochen. Das sollte man nicht unter den Tisch fallen lassen, weil es sonst die schöne Polemik stört.
    Und bitte nicht unseren Bundespräsidenten mit dem österreichischen verwechseln.

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