Donnerstag, 8. Mai 2014

Cornelius Gurlitt hat Bayern enterbt!

 

Cornelius GurlittUnd damit hat er sowas von Recht! Wenn man sich vor Augen hält, wie dieser betagte Mann in den letzten Tagen seines Lebens drangsaliert, diffamiert und gehetzt worden ist, sowohl von den Bayern als auch von den Österreichern, dann ist es mir persönlich eine große Genugtuung zu sehen, daß seine Kunstsammlung nun vollständig an das Kunstmuseum Bern gehen wird:

»…Im Berner Kunstmuseum schlug die Nachricht von der millionenschweren Erbschaft dennoch ein "wie ein Blitz aus heiterem Himmel", hieß es in einer Erklärung des Hauses. Denn: Es bestanden "doch zu keiner Zeit irgendwelche Beziehungen zwischen Herrn Gurlitt und dem Kunstmuseum Bern". In die Freude über das große Geschenk mischt sich Unbehagen darüber, dass das Vermächtnis auch "eine Fülle schwierigster Fragen aufbürdet"….«  Quelle

 

Es bestanden “doch zu keiner Zeit Beziehungen zwischen Herrn Gurlitt und dem Kunstmuseum Bern”  - eben! Die Beziehungen, welche Deutschland (Bayern) mit Herrn Gurlitt pflegte waren ohnehin einschneidend und endgültig genug, sodaß diese hemmungslosen Geiferer und ihre medialen Gefolgsschergen nun zu Recht leer ausgehen.

Bravo, Herr Gurlitt!
Mögen Sie nun wenigstens in Frieden ruhen dürfen – obwohl ich diesem politisch medialen Leichenschänder-Gesindel zutraue, daß sie diese Angelegenheit noch lange am Köcheln halten werden.


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1 Kommentar:

  1. So langsam muss jeder Rentner in Deutschland, der keine direkten Nachkommen hat, sich Gedanken darüber machen, dass er sein Eigentum beizeiten "verfrühstückt", um nicht in eine ähnliche Situation zu kommen. Viele alte Leute haben "Erbstücke", deren Wert sie teilweise gar nicht kennen. Und, wie man sieht, darf der "Rechts-Staat" da einfach aus nichtigen Gründen drauf zugreifen. Da reichen dann irgendwann 5 Euro Steuern, die man nicht bezahlt hat. Besser, man hält sich an Jesu' Gebot "Sammelt nicht in Scheunen". Nicht, weil man am nächsten Tag tot sein könnte, sondern weil der Staat vor der Tür steht und alles haben will.
    Hoffen wir für Herrn Gurlitt, dass seine Bilder wohlbehalten in der Schweiz ankommen und dort ausgestellt werden können.

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