Montag, 28. April 2014

Meine wunderbare Geldvermehrung

 

Ich habe beschlossen, endlich zu Geld zu kommen.
Und ich weiß auch schon wie:

Zuerst gehe ich einmal zu einer Bank und lasse mir einen Bombenkredit geben.
Irgendwie schaffe ich es, daß eine renommierte Institution für mich bürgt(haftet) und somit kann ich ganz schnell ein Sparbuch in Höhe von ein paar Milliarden eröffnen. Aus diesem Sparbuch, mit dem Geld, welches mir nicht gehört und das ich eigentlich die nächsten Jahre samt Zinsen wieder zurückzahlen müßte, finanziere ich(!) Projekte von mir auserkorenen Freunden, indem ich ihnen von meinem Kreditgeld zu wesentlich günstigeren Konditionen ein Darlehen gebe, welches sie in äußerst humanen und kleinen Portiönchen rückzahlen.
Diese Rückzahlungen, die auf mein Sparbuch fließen, verwende ich aber nicht, um meine eigenen Schulden zu begleichen, nein, ganz im Gegenteil, diese Geldflüsse nehme ich in die Hand  und verwende sie, um meinen logischerweise hurtig anwachsenden Freundeskreis ebenso mit günstigen Freundschaftsdarlehen zu verwöhnen und so weiter und so fort…..

Sie meinen, ich wäre nicht ganz bei Sinnen, falls ich so handelte?
Sie haben Recht!
Aber:Tauschen Sie einfach mich gegen einen gewissen Walter Blachfellner, mein Sparbuch stellt den wundersamen Wohnbaufonds des Landes Salzburgs dar und die Bürgen sind die Steuerzahlerdeppen unseres Bundeslandes.

Na, wer ist nun nicht ganz bei Trost?


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