Freitag, 25. April 2014

» Kirche wohin« …

 

…fragt Andreas Unterberger und diese Frage scheint mir nicht unberechtigt; denn bei all der persönlichen Euphorie und bei all den manipulativen Einflüsterungen punkto Kirche von Seiten diverser Medien muß man sich eingestehen, daß es mit den “regelmäßig praktizierenden Christen” weiterhin bergab geht. Unter regelmäßig ist m.E. nämlich nicht ein Kirchgang zu den Hl. Zeiten oder ein Kerzchenanzünden nach dem Motto “wenn’s nicht hilft-so schadet es nicht” zu zählen.

Unterberger schreibt in diesem lesenswerten Artikel noch etwas sehr Wichtiges, das sich eigentlich auch fast jeder aus der Blogoezese hinter die Ohren oder auf den Bildschirm schreiben bzw. haften  sollte:

 

»…Bei anderen wiederum ist eine andere Wahrheit in Vergessenheit geraten: Der Katholizismus ist auch nicht eine Religion des jeweiligen Papstes. Diesen Eindruck hat man jedoch, wenn Bischöfe den Papst völlig unkritisch verherrlichen. Und zwar immer den, der gerade amtiert. Aber Christen glauben nicht an den jeweiligen Papst mit seinen von einem zum nächsten Kirchenoberhaupt sich stets wandelnden Sichtweisen. Sie glauben an Jesus Christus und dessen Auferstehung. So schwer es vielen von ihnen manchmal fällt. Und so leicht ein Papst-Personenkult auch wäre. Oder ist…. «

 

…Oder war….
In einer seiner ersten Ansprachen hat Papst Franziskus die jubelnden Menschen am Petersplatz bereits mit der Frage konfrontiert, warum sie “Franziskus, Franziskus”  riefen und nicht “Jesus, Jesus”.

Genützt hat es halt nicht viel, oder doch? Das werden wir wohl erst beim nächsten Papst feststellen können…


Zum Artikel von Andreas Unterberger

 


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