Samstag, 12. April 2014

Jetzt werden sie aber ganz schön sauer …



…unsere lieben Salzburger SOZEN.
Jahrelang hat Exlandesrat Walter Blachfellner sein geistiges Kind namens “Wohnbaudarlehen” gehätschelt und stolz vor sich hergetragen.
“Bauen- Bauen-Bauen” - so auch die Devise des AK-Präsidenten Pichler und die Rückzahlungen an das Bank spielende Land Salzburg wurden sodann nicht etwa zur Abzahlung der Kredite, die das Land für seine Wohnungskäufer und Häuslbauer aufgenommen hat verwendet, nein, diese “Rückflüsse” wurden fleißig in weiteren Immobilien verwurschtelt – bei gleichzeitig immer größer werdendem Schuldenstand des Landes. Man könnte meinen, daß es verboten gewesen wäre, diese Rückflüsse auch einmal zur echten Schuldentilgung zu verwenden
Dadurch hat sich im Keller des landeseigenen Pyramidenspiels (dagegen schauen die vom Land genehmigten Zocker- Spielchen der Frau Rathgeber direkt lächerlich aus) selbstverständlich ein Schuldenloch aufgetan, welches man aber nicht zur Kenntnis nimmt, indem man diesen Keller einfach nicht mehr betritt – sozimäßiges Verwirtschaften ist ja so simpel!
Nun ist diese wunderbare Geldvermehrung à la Sozialdemokratie aber plötzlich in Gefahr entlarvt zu werden! Die SPÖ sitzt seit der letzten Wahl geifernd und beleidigt in der Opposition, der ehemalige Koalitionspartner ÖVP, der zwar mit Sicherheit auch kräftig zur verheerenden Budgetsituation beigetragen hat, will oder muß diesem Spuk  ein Ende setzen und die Kredite samt “Kellerloch” an die Banken abtreten, die schon deutliches Interesse zeigen.
Und jetzt Auftritt Pichler:

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SN: Herr Präsident, was spricht eigentlich dagegen, die Wohnbaudarlehen meistbietend zu verkaufen?
Pichler: Das werde ich Ihnen sagen. Wenn das gemacht wird, dann ist das ein politisches Verbrechen. Und da wird es ganz massiven Widerstand geben.

SN: Die SPÖ sitzt nicht mehr in der Regierung. Was wollen Sie denn machen?
Pichler: Da machen wir Protestveranstaltungen, das ist doch klar. Wir haben schon früher die Staatsbrücke abgesperrt, und wir machen das wieder. Da werden sich viele Menschen anschließen, da bin ich überzeugt davon. (Quelle)


Oooch! Der berufsdackelblickende und von Zwangsabgaben finanzierte AK-Macho droht uns mit der Staatsbrücke und spricht von Verbrechen. Drollig!
Da freu’ ich mich schon drauf! Da haben wir sie dann alle auf einen Haufen beieinander, diese Kapazunder.
Aber Vorsicht! Unter der Staatsbrücke fließt die Salzach und so wie diese Bagage unsere Steuergelder versenkt hat, könnte vielleicht jemand auf die Idee kommen, den einen oder anderen dieser Koryphäen auch einmal….
Ein nettes Detail am Rande unseres abgewirtschafteten Salzburg ist auch die Tatsache, daß man Exlandeshauptmann Gabi Burgstaller. nun per einstimmigen Beschluß ein Ehrenzeichen umhängen wird:
»…Vorgeschlagen wurde Burgstaller von LH Wilfried Haslauer (ÖVP). In der Begründung heißt es, Burgstaller habe sich „20 Jahre lang politisch für die Salzburgerinnen und Salzburger engagiert“.
Gabi Burgstaller sagt, sie habe anfangs gezögert, ob sie die Ehrung annehmen solle. „Aber ein demokratisches Wahlergebnis kann man nicht zum Anlass nehmen, um sich gar nicht mehr die Hand zu geben.“ Sie habe allerdings Voraussetzungen geäußert. „Ich will eine Rede halten. Es gibt ja noch was zu sagen.“ Eine Abrechnung mit Haslauer und dem Finanzskandal werde es nicht. „Es werden ein paar kritische Worte fallen. Auch die vorige Landesregierung hat nicht alles schlecht gemacht.“ Burgstallers zweiter Wunsch: „Ich will keinen Einzelfestakt für mich.“..«
Wird das so eine Tränchen – Rede mit bebendem Kinn und Lippen werden oder eine Selbstbeweihräucherung im Stile politischer Realitätsverweigerung?
Man darf gespannt sein, zumal die kleine Hoffnung besteht, daß diese Rede vielleicht tatsächlich einmal von Frau Burgstaller selbst verfaßt sein könnte und nicht von einem teuer bezahlten Spindoktor, gell?
Immerhin, Walter Blachfellner wird das für ihn vorgeschlagene Ehrenzeichen nicht annehmen, wenngleich aus den völlig falschen Motiven:
 
»…Abgelehnt hat Ex-Wohnbaulandesrat Walter Blachfellner (SPÖ). Er wurde am Dienstag von der Präsidiale kontaktiert, ob er das Ehrenzeichen annehme. „Das kann ich nicht. Das ist Unehrlichkeit pur. In der aktuellen Situation, in der die Regierung mein Werk, den Landeswohnbaufonds, zerstört und den Jungen das Geld wegnimmt, finde ich das unpassend. Ich will nichts umgehängt bekommen“, sagt Blachfellner….« Quelle
Mein Gott, Walter!
Jahrelang haben wir Dich, den Steuergelder verwurschtelnden Postgewerkschaftler, der nicht einmal seine eigene Unterschrift kennt, umgehängt bekommen, und den von Dir angeführten Jungen kann man nichts wegnehmen, was sie nicht vorher selbst ehrlich erwirtschaftet/erworben haben – was für ein dummer sozialdemokratischer Rauch-  und Wortschwall!
Wie gesagt, man freut sich auf die Blockierung der Staatsbrücke. Haben wir dann doch endlich einmal alle jene auf kleinstem Raum versammelt, die unser Land mit Dackelblick und Inkompetenz heruntergewirtschaftet haben und die sich dann auch noch gegenseitig Ehrenzeichen umhängen! 



SN Artikel Banken würden Wohnbaukredite kaufen





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