Sonntag, 27. April 2014

Ich bin süchtig und das ist gut so!



Karl_Marx_Opium
Ja, lieber Karl, und dieses “Opium” in Gestalt der Hl.römisch katholischen Kirche verschaffte mir dieses Wochenende äußerst freudvolle Stunden.
Stunden, in denen ich trotz meiner Sucht niemanden gefährdet habe (auch nicht mich selbst !) und in denen ich mich mit Millionen anderen Menschen verbunden wußte, weil sie alle an dem religiösen Ereignis des Jahres, wenn nicht des Jahrhunderts teilhaben konnten. Die Massen polnischer Pilger, die so zahlreich nach Rom aufgebrochen sind, wurden -nicht zuletzt Dank dieses Opiats- von  Deiner grässlichen und mörderischen Ideologie befreit.
Zoom von Cupola ausimage-688412-galleryV9-cgdm
Im Gegensatz zu Deiner todbringenden Ideologie sind diese Massen nicht zwangsrekrutiert worden. Sie sind freiwillig gekommen, ohne sich einen persönlichen Vorteil davon zu versprechen, denn unser Paradies ist im Gegensatz zu Deinem versprochenen, und nie eingehaltenen Arbeiterparadies nicht von dieser Welt. Jung und Alt, mehr als eine Million Menschen haben sich versammelt, um heute die Heiligsprechung zweier Päpste ( #2popeSaints) direkt in Rom mitzufeiern. Wieviele Menschen dieses liturgische Großereignis an den Bildschirmen mitverfolgten, konnte ich noch nicht herausfinden, aber ich war einer von ihnen.

Heaven and earth

Seminaristen

Bitte lächeln!
fotografierende Nonne

Eintritt frei(willig)!
Eingänge


Ein Pessimist unter lauter Optimisten

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Diese Hände kennt man sofort
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Pro multis!
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Trotz aller Unkenrufe und Gehässigkeiten, die von allen Seiten immer wieder auf uns Katholiken eindreschen, trotz all jenen Unzulänglichkeiten, die auch aus der Una Sancta selbst heraus entstehen und Widersprüchliches und Unschönes bewirken – unser Opium gibt den Menschen auf lange Sicht Kraft und Freiheit, Liebe, Verständnis und Barmherzigkeit.
Daneben sehen der olle Marx und sein unselig machender Kommunismus aber sowas von schlecht aus. Mit diesen Ideologien ist es in etwa so, wie mit einem  Crystal Meth Konsument im Endstadium: Scheinbarer Genuß und am Ende Selbstzerstörung ohne jegliche Hoffnung auf Genesung.
Eduard von Habsburg meinte heute im Zuge der Heiligsprechung auf Twitter:
Schon cool

Ja, es ist cool und das ist gut so!
Und wir müssen dabei nicht still sein.
Ganz im Gegenteil!
»…Johannes XXIII. und Johannes Paul II. hatten den Mut, die Wundmale Jesu anzuschauen, seine verwundeten Hände und seine durchbohrte Seite zu berühren. Sie haben sich der Leiblichkeit Christi nicht geschämt, haben an ihm, an seinem Kreuz keinen Anstoß genommen; sie haben die Leiblichkeit des Mitmenschen nicht gescheut (vgl. Jes 58,7), denn in jedem leidenden Menschen sahen sie Jesus. Sie waren zwei mutige Männer, erfüllt vom Freimut des Heiligen Geistes, und haben der Kirche und der Welt Zeugnis gegeben von der Güte Gottes und von seiner Barmherzigkeit…«
»….Und das ist das Bild der Kirche, das dem Zweiten Vatikanischen Konzil vorschwebte. Johannes XXIII. und Johannes Paul II. haben mit dem Heiligen Geist zusammengearbeitet, um die Kirche entsprechend ihrer ursprünglichen Gestalt wiederherzustellen und zu aktualisieren, entsprechend der Gestalt, die ihr im Laufe der Jahrhunderte die Heiligen verliehen haben. Vergessen wir nicht, dass es gerade die Heiligen sind, die die Kirche voranbringen und wachsen lassen. In der Einberufung des Konzils hat Johannes XXIII. eine feinfühlige Folgsamkeit gegenüber dem Heiligen Geist bewiesen, hat sich führen lassen und war für die Kirche ein Hirte, ein geführter Führer. Das war sein großer Dienst an der Kirche; er war der Papst der Folgsamkeit gegenüber dem Geist….«
»…In diesem Dienst am Volk Gottes ist Johannes Paul II. der Papst der Familie gewesen. So wollte er, wie er einmal sagte, in die Erinnerung eingehen: als Papst der Familie. Ich hebe das gerne hervor, da wir gerade einen Weg zur Synode über die Familie und mit den Familien beschreiten, den er vom Himmel her sicher begleitet und unterstützt….«  (Papst Franziskus Predigt anläßlich der Heiligsprechung von Johannes XXIII und Johannes Paul II)
Zwei lebende Päpste und zwei Heilige Päpste haben nicht nur mein Wochenende dominiert. Die unseligen Zwischenrufe der altbekannten, ewigen Spötter und Miesmacher habe ich heute einfach ausgeblendet.
Zu schön und zu kostbar ist dieses Ereignis gewesen, um es sich von Marx&Co. trüben zu lassen. Wenn sie mein Opium partout nicht haben wollen, ich fahre voll darauf ab und das ist gut so.

Der Friede sei mit Dir
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Ubi caritas et amor Deus ibi est.
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Wo Güte ist und Liebe, da ist Gott!
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Kommentare:

  1. Sehr schön! Guter Text ( ja stehen wir zu unseren "Opium"- K.Marx hat seinen Anhängern als guter Materialist Ersatz ja das echte Opium und seine Derivate gebracht, damit sie die von ihm intendierte Welt überhaupt ertragen können) und sooo schöne Bilder. Danke!

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  2. Ja, man hat den Eindruck hier bestätigt sich Aldous Huxleys These von der "Brave New World" haargenau.

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