Mittwoch, 12. März 2014

Wie der sozialturkokratische Wahlkampf funktioniert

 

Heute ist mir die grüne Wochenzeitung Salzburger Fenster ins Haus geflattert und ein Artikel in diesem Blättchen bereitet mir nun eine Mischung aus Brechreiz und explodierenden Eiterpickeln:

 

Günes turkokratischer Wahlkampf

 

»…Die Reihe von sensationellen Vorzugsstimmen-Ergebnissen bei der Landtagswahl und der Nationalratswahlen wiederholt sich nun auch bei den Gemeinderatswahlen in der Stadt Salzburg: Osman Günes erhielt 1.213 Vorzugsstimmen und lässt damit Spitzenkandidat Bürgermeister Heinz Schaden, der auf lediglich 393 Extra-Stimmen kam, weit hinter sich. Günes hat der SPÖ damit das 15. Mandat und somit weiterhin die knappe Mehrheit von SPÖ und Bürgerliste im Gemeinderat gesichert . Der 26-jährige Versicherungskaufmann selbst wird vom 23. Listenplatz vorgereiht und anstelle des SPÖ-Kandidaten Bruno Kanzler in den Gemeinderat einziehen…«

Ah ja! Dumm gelaufen, für den Bruno Kanzler möchte man sagen, aber man liest den Artikel weiter und erfährt vom Grünen-Bundesrat  Dönmez über horrende Mißbräuche bei der Wählerstimmenakquirierung in Wien und siehe da -  in Salzburg soll es ebenso nicht mit rechten Dingen zugegangen sein:

»..Uns wurde ein Formular von einem türkischen Informanten zugespielt, das von den Wahlhelfern des SP-Kandidaten Günes verwendet worden sein soll. Das Blatt enthält folgende Angaben: „Liste von: ...“ (für den Wahlhelfer), darunter die Spalten: „Name, Nachname, Adresse (Salzburg STADT), Telefonnummer, Geburtsdatum, Ö („Österreichisch“), Ausweisnummer, Art (des Ausweises)“. Festgehalten wird, dass „die Daten nicht an Dritte weitergegeben werden“.
Mit diesen Listen seien die Wohnviertel der Migranten abgeklappert worden.  Jede Gemeinderatsfraktion erhält zudem das offizielle Wählerverzeichnis der Stadt.
Das Potenzial der 1.450 wahlberechtigten Türkischstämmigen entspricht etwa einem Gemeinderatsmandat. Ein gut vernetzter Vertreter der türkischen Comunity zum SF: „Viele Landsleute gehen nicht zur Wahl, weil sie an Politik nicht so interessiert sind. Wenn eigene Leute zu ihnen kommen und ihnen einen türkischen Kandidaten ans Herz legen und anbieten, den Formularkram einer Briefwahl abzunehmen, dann funktioniert das.“
Laut seinen Informationen wurden bei den Hausbesuchen die Reisepassnummern gesammelt, mit denen die Wahlhelfer dann Wahlkarten über das Internet beantragt hätten. Sobald die Stimmzettel eingeschrieben vom Magistrat angekommen seien, kämen die Wahlhelfer wieder. „Dann wird ausgefüllt und abgegeben“, so der Informant…

In einem Chat auf Facebook, der dem SF vorliegt, liest sich das so: 
Ein junger wahlberechtigter Türke der dritten Generation schildert, dass seine ganze Familie bereits gewählt habe. Denn: „Onkel C. war schon vor längerer Zeit da“ und „hat unseren Pass genommen“. Onkel C. habe dies „auch bei Tarik Mete gemacht“…
«

 

Öha, sagt da der gelernte Österreicher.
So funktioniert das also.
Mir persönlich sind  ja bereits  Fälle bekannt, wo die Wahlkommission ins aufrecht sozialdemokratische Haus kommt, um bei geistig völlig weggetretenen Familienmitgliedern das Kreuzerl abzuholen, aber ich muß schon sagen, Respekt, die sozialturkokratische Fraktion ist da noch um einiges straffer und besser organisiert.

Und wenn ich dann noch weiterlese wie der o.e. Tarek Mete für seinen derart raffiniert akquirierten Landtagssitz  “entschädigt” worden ist (mit Posten bei der GKK und einer Förderung von 64.000 Euro seines Fußballvereins „Salzburg Türkgücü“ in Schallmoos), dann bin ich wieder bei den explodierenden Eiterpickeln und dem Brechreiz.

FREUND(ERLWIRT)SCHAFT!


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