Mittwoch, 12. März 2014

1 Jahr …

 

 

…gerafft auf “beste Aussagen” und “schönste Bilder” zu denselbigen, ergibt eine Fotostrecke, bzw. einen Artikel beispielsweise hier, in den Ruhrnachrichten, symbolisch und stellvertretend für die ganze andere mediale Ruhr, die in diesem Jahr - zu welchem Zweck auch immer- plötzliche, unerklärliche euphorische Zustände nicht zuletzt auch bei diversen hauseigenen Kirchenunterminierern bewirkt hat.

 

 

Ruhrnachrichten Franziskus 1 Jahr

Aussagen, wie diese-

 

 

- bewirken hingegen ein sofortiges Hyperventilieren unter derselben Klientel und dürfen daher –wenn überhaupt- nur in geringen Dosen und an angeblich schmuddeligen Stellen getroffen werden, seien sie auch noch so treffend und authentisch. Dann wird, wie es sich in alten Zeiten schon bewährt hat, einfach der Überbringer der schlechten Botschaft nicht getötet sondern diskreditiert, was in unseren Zeiten ohnehin wesentlich effizienter zu sein scheint.

Hyperventilieren wegen F 

Warum in aller Welt sollte ein Bischof, der ein Gespräch mit dem Papst führt, ihn direkt auf ein Thema anspricht und von ihm eine eindeutige und leicht verständliche Antwort erhält, “behaupten”, das gehört zu haben?
Und wenn man schon so auf auf “belegbar Gelesenes” erpicht ist – so ist denn nun durch den Bischof “belegbar” aufgeschrieben worden und kann also nun jederzeit “belegbar” gelesen werden.

Aber zurück zu Papst Franziskus.
Im Großen und Ganzen freue ich mich über das letzte Jahr, wenngleich ich auch nicht in allem meinen “persönlichen” Geschmack und Sinn darin finden kann.
Ich darf, kann und will nicht den Papst dafür abstrafen, daß Medien und linke Schächer innerhalb unserer Kirche versuchen, ihren Nutzen aus dem Pontifex zu ziehen.

1 Jahr Vatican site

 

Ein Jahr Ponitfikat Franziskus  bringt z,B. auf der Website des Vatikans heute dieses Bild links, es brachte aber auch die Enzyklika zu vier Händen und Evangelii gaudium. Das sollte man lesen und darin nicht das “best of” suchen sondern versuchen, sich selbst darin zu finden und zu erkennen.
Und man wird zugeben müssen, daß man sich des öfteren erkennen kann und dabei nicht immer recht gut wegkommt.

Sich die Aussagen des Papstes  aus Bequemlichkeit lediglich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zurechtstutzen zu wollen,wird der falsche Weg sein.

Ich glaube  Franziskus ist genau der Papst, den wir brauchen, gerade weil er unserer vordergründigen Gesellschaft in der ihr eigenen Sprache zeigt, wo ihre Schwachstellen sind. Und diese Schwachstellen sind auch in unsere Kirche eingezogen, still und heimlich, und erzeugten bei Papst Benedikt XVI zunächst den Wunsch einer entweltlichten Kirche , die Papst Franziskus nun als verbeulte , arme Kirche  noch eindringlicher und drastischer charakterisiert.

 

 

 

Ein Jahr Franziskus hat die katholische Kirche vermehrt ins Gespräch gebracht.
Es wurde dabei gerade von den Medien viel Nonsens kolportiert, aber auch aus den eigenen Reihen und hier sogar von ziemlich “hohen Tieren”.
Es liegt nun an jedem einzelnen Schäfchen, auch wirklich gute und schöne Wolle (=Werte) zu liefern….

 

» Ein authentischer Glaube – der niemals bequem und individualistisch ist – schließt immer den tiefen Wunsch ein, die Welt zu verändern, Werte zu übermitteln, nach unserer Erdenwanderung etwas Besseres zu hinterlassen.«


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Schreiben Sie ruhig einen Kommentar, aber bleiben Sie höflich und sachlich.

 Spamer und Trolle werden umgehend in den Wald zurückgeschickt.

Kommentare zu Posts, welche länger als 7 Tage zurückliegen
oder größer als 700 Wörter sind, werden aus organisatorischen Gründen
nicht veröffentlicht.