Donnerstag, 27. Februar 2014

Manchmal sucht man …

 

…eigentlich gar nichts und findet dann doch etwas so Schönes:

»…Ich hatte ihn vom Fenster meines nach Osten gehenden Zimmers aus kommen sehen, einen kleinen Mann mit einer Baskenmütze, bekleidet mit einem schwarzen Mantel, unter dem die Soutane hervorschaute.
Nach der Eucharistiefeier wusste es Erwin Gatz so einzurichten, dass ich beim Frühstück im Refektorium des Campo Santo, wo es damals eine feste Tischordnung gab, direkt dem Präfekten der Glaubenskongregation gegenüber zu sitzen kam und ihm vorgestellt wurde.
Es entspann sich ein Gespräch, das – während der Regen wie aus Eimern geschüttet vom Himmel fiel – auch noch fortgesetzt wurde, als Erwin Gatz und alle anderen Bewohner des Hauses den Frühstücksraum längst verlassen hatten.
Das war meine erste persönliche Begegnung mit dem späteren Papst Benedikt XVI. – einen Tag vor seinem 77. Geburtstag und fast auf den Tag genau ein Jahr vor seiner Wahl zum Nachfolger des hl. Petrus.
Mein erster Eindruck war:
Wie klein ist dieser Mann, wie zerbrechlich die Gestalt, wie vorsichtig zurückhaltend und geradezu schüchtern und völlig frei von Eitelkeit, wie gedankenreich sein Intellekt, wie groß seine Anziehungskraft…«  (Quelle),
Prof. Dr. Harm Klueting

Kardinal Ratzinger mit Aktentasche

Ratzinger Kolonnaden


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