Samstag, 22. Februar 2014

Heute in Rom…

 

 

… am Festtag  der Cathedra Petri wurden in einem feierlichen Konsistorium 19 Kardinäle kreiert.
Einen besonderen und einzigartigen, historischen Glanz hat diese Zeremonie dadurch erlangt, daß erstmals in der Geschichte der römisch- katholischen Kirche zwei Päpste[!]  anwesend waren:
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Sowohl beim feierlichen Einzug als auch beim Auszug umarmten sich Papst Franziskus und Papst Benedikt XVI. und man konnte deutlich sehen, wie sehr die beiden einander respektieren und schätzen.
Benedikt XVI. hat von Anfang an klargestellt, dem neuen Papst gehorsam und treu zu sein.

Ich kann mir gut vorstellen, daß dieses kleingeistige, kircheninterne Hickhack zwischen sog. Benedikt- und Franziskusanhängern, welches derzeit immer wieder durch die katholische Kirche geistert und teilweise unerträgliche und absolut unchristliche Wortmeldungen hinterläßt, niemanden mehr schmerzt, als Benedikt XVI. selbst.


»…Und während wir so zusammengerufen, von unserem einzigen Meister „zu sich gerufen" sind, sage auch ich euch, was die Kirche braucht:
Sie braucht euch, eure Mitarbeit und vor allem eure Gemeinschaft – Gemeinschaft mit mir und untereinander.
Die Kirche braucht euren Mut, das Evangelium bei jeder Gelegenheit zu verkünden – gelegen oder ungelegen – und Zeugnis für die Wahrheit zu geben.
Die Kirche braucht euer Gebet, für den guten Weg der Herde Christi – das Gebet, das zusammen mit der Verkündigung des Wortes die erste Aufgabe des Bischofs ist.
Die Kirche braucht eure Anteilnahme und euer Mitgefühl, vor allem in diesem Moment des Schmerzes und des Leidens in so vielen Ländern der Erde.
Wir wollen unsere geistliche Nähe zu den kirchlichen Gemeinschaften und zu allen Christen, die unter Diskriminierung und Verfolgung leiden, zum Ausdruck bringen.
Die Kirche braucht unser Gebet für sie, damit sie stark im Glauben sind und auf Böses mit Gutem zu reagieren wissen.
Und dieses unser Gebet weitet sich aus auf jeden Menschen, der aufgrund seiner religiösen Überzeugungen Unrecht erleidet…..«
(aus der Ansprache von Papst Franziskus beim heutigen Konsistorium, Radio Vatikan)


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