Montag, 13. Januar 2014

Viktor Hermann

Der Berufs- Christophob der Salzburger Nachrichten sagt uns wieder einmal, was wirklich Sache ist.

viktorhermann
Ich habe ja schon öfter über den armen Mann der Salzburger Nachrichten geschrieben, der da als stellvertretender Chefredakteur in seinem Büro der Salzburger Nachrichten sitzt und immer mal wieder so richtig auf den Tisch haut.
Auf seinem Tisch liegen vor allem Christen, der Papst und Katholiken, die dazu dienen, das Ego des alten Mannes wieder etwas aufzupäppeln.
Letztes Wochenende dürfte er wieder an seinem Schreibtisch gesessen haben, mißmutig über den nicht mehr ganz so  neuen Papst nachgedacht haben, der von den Medien ja noch immer recht hofiert und gelobt wird und sich dadurch regen Zuspruchs erfreut.
Ich kann mir den kathophoben Viktor Hermann gut vorstellen, wie er da an seinem Bart herumkratzt, während gestern der neue Erzbischof inauguriert worden ist. Gleichzeitig ist die Laune des Schreiberlings von Minute zu Minute immer noch tiefer gesunken:4000 Menschen im Salzburger Dom, die da feiern und gute Laune haben und ein neuer Erzbischof, den man auch noch nicht so richtig schlecht zu machen weiß.
Darf das sein? Nein!
Daher geht der Viktor Hermann seine Christen- Phobie diesmal global an und er beschäftigt sich mit den alljährlich veröffentlichten Christenverfolgungs Statistiken, die in Augen des Herrn Redakteurs völlig ungerechtgertigterweise den Islam als Haupttäter der angeblichen Christenverfolgungen anprangerten.
Laut Überlegungen des Viktor Hermann aber werden andere Religionen mindestens genauso- wenn nicht gar mehr- verfolgt und überhaupt – man nehme nur das Beispiel der saudischen Wahabiten oder der “angeblichen” Christenverfolgungen in Syrien.
»…Der militante sunnitische Wahhabismus in Saudi-Arabien wiederum verbietet zwar den Christen alles. In dem Land könnte niemals jemand eine Kirche bauen oder Einheimische einladen, sich zum Christentum zu bekehren. Doch das weit größere Leid erfahren Moslems, die nicht in diese extreme Form des Islams passen…«
Nun Herr Redakteur, aber vielleicht kann man sich darauf einigen, daß es hier immerhin Muslime sind, die Muslime verfolgen, gell? 
»…Im syrischen Bürgerkrieg hat sich der Konflikt einer unterdrückten Bevölkerung mit der Diktatur eines Familienclans auch entlang von religiösen und sozialen Trennungslinien entwickelt. Es war einer der fatalen Irrtümer in diesem Konflikt, dass die christliche Gemeinde an seinem Beginn glaubte, sie könne auch weiterhin mit dem säkularen Assad-Clan besser fahren als mit unberechenbaren islamischen Gruppen. Jetzt sind die Christen in dem Land zwischen alle Fronten geraten: Assads Regime ignoriert sie und kann sie nicht mehr beschützen. Die gemäßigten Aufständischen halten die Christen für Verbündete des verhassten Regimes. Und für die islamistischen Hardliner geben die syrischen Christen ohnehin ein klassisches Feindbild ab…«
Ah! Ja! Sind also bloß islamistische Hardliner, die ohnehin nur ihr klassisches Feindbild auszumerzen trachten. Und außerdem - wie können diese saudischen Christen nur so dumm und säkular angehaucht sein.
Man möchte fast meinen, der Herr Journalist sitzt mit süffisantem Grinsen vor seinem Computer und sucht nach politisch korrekten Formulierungen für sein – Recht geschieht es diesem Christenpack; denn da drüben im bösen Amerika gibt es diese fundamentalen Evangelikalen, die den Rest der Welt drangsalieren und piesacken und Menschen wie Herrn Hermann permanent in seiner Freiheit einschränken.
»Jedes Jahr publizieren Kirchen in Europa und Amerika Bilanzen der religiösen Verfolgung. Und jedes Jahr versuchen radikale Evangelikale vor allem in den USA diese Bilanzen zu instrumentalisieren, um ein Feindbild aufzubauen….«
Und der Herr Redakteur offenbart uns auch WER da derart voreingenommene Statistiken unter das Volk schmeißt:
»..Die Organisation Open Doors tut sich dabei ganz besonders hervor. Wollte man ihr glauben, wären hundert Millionen Christen in aller Welt von religiös motivierter Verfolgung betroffen. Es kommt gar nicht überraschend, dass bei Open Doors diese Verfolgung vor allem einen einzigen Urheber hat: die islamische Welt….« 
Bei Herrn Hermann habe ich wirklich stark den Verdacht, daß es ihn vor allem stört, daß es überhaupt noch so viele Christen gibt, die man verfolgen kann.
Gäbe es das Ziel der Verfolgung nicht, gäbe es auch keine Verfolgung und alles wär gut….

Hermann Artikel Christenverfolgung

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