Samstag, 11. Januar 2014

Es ist fast ein Skandal,…

 

…daß diese beiden sonnigen Gemüter, die –bzw. deren Väter-  nach Österreich eingewandert sind, um unser aller Leben und hier speziell die Kunst und Kulturszene in Graz zu bereichern, nunmehr wegen ihrer künstlerischen Ambitionen von einer kleinlichen österreichischen Richterin wegen Verhetzung und Aufforderung zu terroristischen Handlungen verurteilt worden sind.

Grazer Rapper Yasser und Ozman

Yasser und Ozman (einer der beiden ist offenbar schon wegen Suchtgiftdelikten vorbestraft) wurden im April 2012 von Max Sommer und Katrin Nussmayer interviewt. 
In diesem äußerst behutsam geführten Interview für das Portal Annenpost der FH Johanneum Graz, waren die beiden Künstler  bemüht, sich in ein schöneres Licht zu rücken.
Wer dieses Interview ohne jegliche Phobie, also mit reinem und uneinvorgenommen Herzen liest, wird von den Lichtgestalten überwältigt sein.

 

»….Fühlt ihr euch in Österreich wohl?

Ozman: Österreich ist nicht meine primäre Heimat, aber meine zweite Heimat. Ich habe mich nie als Ausländer gefühlt, will auch nicht als Ausländer gelten. Ich liebe Österreich!

Yasser: Ich fühle mich nirgends wohl, hier fremd, dort fremd, nirgends daheim – kennen Sie das? – nein, das ist ein beschissenes Gefühl. Ich bin orientierungslos und ohne Perspektiven, mal sehen, was mit der Musik weiter geht. Wir rappen in unseren Liedern gegen die Politik, wir fühlen uns von denen im Stich gelassen. Österreich ist nicht so sozial; wie es sich oft darstellt – vielmehr ist es korrupt.

Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

Ozman: Einen Harem, eine Menge Geld und zehn Kilo Mephedron.

Yasser: Inneren Seelenfrieden und Gottes Segen. Ich will in Ruhe leben, ausgesorgt haben, eine Familie – einfach glücklich sein; aber ich werde nicht meinen Arsch verkaufen, das steht fest.«

 

Nun, Yasser, bei aller political correctness und mit viel gutem Willen: Du kannst beruhigt sein, es gibt wahrscheinlich kaum jemanden der den A*sch von so einem A*sch kaufen möchte. Die Nachfrage nach Deinem Produkt ist nicht allzu groß, noch dazu weil das Angebot ähnlicher Produkte in Österreich derzeit sehr reichhaltig zu sein scheint.
Bei Ozman frage ich mich, in welchem Zeitraum er die zehn Kilo psychoaktive Substanz  zu konsumieren pflegt, ein Monat, eine Woche?

Die Verteidiger taten jedenfalls gut daran, die beiden Künstler schweigen zu lassen.

Die beiden Angeklagten verweigerten die Aussage zur Gänze. Doch der Staatsanwalt beharrte darauf, diese Sache in einem größeren Zusammenhang zu sehen: "Wir können nicht dulden, dass hier zum Krieg gegen Juden aufgefordert wird". Dem Argument, dass Kunst eine Geschmacksfrage sei, hielt er entgegen: "Recht ist in Österreich keine Geschmacksfrage, sondern ein Faktum." Die Äußerungen der Verteidiger seien daher ein "Riesenblödsinn", was diese sofort empört zurückwiesen und etwas von "Schuld" und "Komplex" von sich gaben. "Ich habe keinen Schuldkomplex", kam es postwendend in aller Schärfe, bis Richterin Elisabeth Juschitz für Ruhe sorgte.

In ihrem Schlusswort betonten beide Angeklagten, dass sie keine Rassisten seien. Einer wurde - aufgrund einer Vorstrafe - zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro und elf Monaten bedingt verurteilt, der zweite zu 900 Euro und sechs Monaten bedingter Haft. Sowohl Staatsanwalt als auch Verteidiger legten sofort Berufung ein, das Urteil ist nicht rechtskräftig. (Quelle)

Die beiden künstlerisch wertvollen Videos und ihre sympathische Interpreten sind nach wie vor, auf You Tube zu sehen (Unschuldsvermutung?).  


Links: ORF , Kurier , Kleine Zeitung 

1 Kommentar:

  1. focus schreibt das Österreich einsame Spitze an Stütze ist. 1400 €ier! Das yasserle findet’s nicht sozieal? Nun, ich werde mir gleich ein Bären & Roma Eigenheim klauen, in den Wiener Wald fahren und dort für 1400 €ier auf meiner faulen Bärenhaut liegen.

    AntwortenLöschen

Schreiben Sie ruhig einen Kommentar, aber bleiben Sie höflich und sachlich.

 Spamer und Trolle werden umgehend in den Wald zurückgeschickt.

Kommentare zu Posts, welche länger als 7 Tage zurückliegen
oder größer als 700 Wörter sind, werden aus organisatorischen Gründen
nicht veröffentlicht.