Samstag, 4. Januar 2014

Caritaspräsident Michael Landau ist Postphobiker!

 

Michael Landau"Ich halte es für hochproblematisch, wenn in dieser sensiblen Materie, wo es um Leben und Tod geht, künftig angelernte Postbeamte entscheiden sollen, auch wenn ich Umschulungsmaßnahmen grundsätzlich für sinnvoll halte", kritisiert Landau "Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand in Österreich seine persönliche Freiheit in die Hände eines noch so qualifizierten Postbeamten legen möchte."  (Quelle)

 

Als ich die Meldung das erste mal vor ein paar Tagen in den Medien registriert habe, dachte ich mir schon, der Landau hat aber schon irgendwie einen Sprung in seiner caritativen Schüssel. Wie sonst ließe sich erklären, daß ausgerechnet ein Priester und Caritatspräsident gegenüber 22 Postbeamten aus dem gehobenen Dienst (das sind u.a. auch Abteilungsleiter, also Akademiker) derartige Ressentiments hat und diese Diskriminierung - oder ist es gar eine Phobie-  auch noch öffentlich bekundet?

»..Im Innenministerium herrscht Kopfschütteln über die Vorbehalte von Landau gegen ehemalige Postbedienstete. Im neuen Bundesamt für Asyl und Fremdenwesen laufen seit Anfang 2014 die Fäden in Fremdenrechtsfragen zusammen. Von ursprünglich mehr als 100 Bewerbern aus der Post seien letztlich 22 qualifizierte Kandidaten übernommen worden, wurde der „Presse“ in Mikl-Leitners Ministerium geschildert. Diese Mitarbeiter seien aus dem „gehobenen Verwaltungsdienst“ gekommen, darunter seien beispielsweise Abteilungsleiter gewesen.
Diese 22 ausgewählten früheren Postbediensteten würden in einer mehrmonatigen Ausbildung auf ihre neue Aufgabe im Bundesasylamt vorbereitet. Dabei gehe es speziell um juristische Belange und spezielle Fremdenrechtsfragen. Im Rahmen der Ausbildungsphase würden diese Mitarbeiter an die Praxis herangeführt. Bescheide und somit Entscheidungen würden sie in dieser Zeit nicht ausstellen beziehungsweise treffen. Dazu komme es erst danach als Sachbearbeiter. Im Innenministerium wird außerdem betont, dass insgesamt bereits rund 400
Postbeamte in den Polizeidienst, etwa in die Verwaltung, übernommen worden seien.,..«  (Quelle)

Laut eigenen Angaben  verfügt die Caritas Österreich über 13.000 hauptberufliche und 35.000 ehrenamtliche Mitarbeiter.
Sind diese alle von so höchstem (Aus)Bildungsstand, höchster Qualifikation und derart uneingeschränkt vertrauenswürdig, daß jeder in Österreich freiwillig seine persönliche Freiheit in die Hände eines Caritasmitarbeiters legen möchte?
Womöglich befinden sich unter all diesen Freiwilligen auch aktive oder pensionierte Postbeamte? 35 000 ehrenamtliche Helfer und kein einziger Postbeamter darunter? Oder wenigstens ein Eisenbahner?

Ich habe immer gedacht, schlimmer als der Küberl kann’s nicht werden.
Doch!
Es ist noch schlimmer geworden.


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