Samstag, 28. Dezember 2013

Fremdschämen? Schämt Euch gefälligst selbst!

 

Ich denke gar nicht daran mich “fremd zu schämen”!

Spätestens mit Beginn der 68-iger Bewegung hat uns dieses gesellschaftliche Gesindel, welches sich jetzt allzu schnell und demonstrativ für irgendetwas oder irgendjemand “fremdschämt” jegliches natürliche Schamgefühl ausgetrieben, das z.B. junge Frauinnen daran hindern würde, hysterisch kreischend und barbusig auf geweihten Altären herumzuhüpfen oder im öffentlichen Raum wie räudige Straßenköter auf Bilder zu urinieren.
Für solch ein Gesocks soll ich mich schämen?
Deren Mütter und Väter sollen sich schämen, was sie aus ihrer Brut gemacht haben.

Und vielleicht auch noch fremdschämen für Politiker, die sich selbst niemals schämen, weder für ihr Handeln noch für dessen Konsequenzen?
Wieso sollte ich mich für Obama schämen, für Erdogan oder UHBP?
Ich müßte mich lediglich selbst schämen, falls ich eine dieser Figuren gewählt hätte

Wer immer dieses Fremdschämen unters Volk gebracht hat, ihm ist eine geschickte Strategie zur kollektiven Empörung und der damit verbundenen  Ablenkung vom wahren Kern eines Problems gelungen.
Und ganz nebenbei kann sich der geübte Fremdschämer auch noch in ein weiches Wattebett namens Selbstgerechtigkeit und Pharisäertum eingehüllt wissen; denn schließlich demonstriert man mit diesem öffentlich kundgemachten Schämen, daß man selbst Gott sei Dank nicht so ist, wie diese da…



P.S.: Meine Weigerung mich fremd zu schämen , hat nichts mit Mangel an Betroffenheit gegenüber verabscheuungswürdigem Handeln anderer zu tun.
Aber schämen sollen sie sich gefälligst selbst, wenn sie schon sonst keine Konsequenzen für ihr Treiben zu erwarten haben.

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