Sonntag, 10. November 2013

Was Salzburger Katholiken derzeit beschäftigt oder nicht

 

Salzburger Dom Kaigassenstiege

Angeblich beschäftigt die Salzburger zur Zeit nur eine einzige Frage: Wer wird Bischof werden?

Nun, wir werden’s noch früh genug erfahren und so wichtig, wie es einzelne Medien glauben machen wollen, ist es wirklich nicht. Ganz egal, wer vom Domkapitel gewählt werden wird, Raunzer wird’s immer geben. Nicht einmal der jetzige Papst kann alle seine Schäfchen zufriedenstellen und das obwohl oder gerade weil er von den Medien und bisher kirchenfernen, wenn nicht gar kirchenfeindlichen Kreisen geradezu hofiert wird.

Da erscheint es mir schon wichtiger, daß Priester und Seelsorger in ihren Predigten ansprechen und aussprechen, was uns Katholiken derzeit  wichtig sein sollte.
So geschehen, gestern in der Kajetanerkirche, als der Zelebrant darauf hingewiesen hat, daß der deutsche Bundesrat beschlossen hat, die “Pille danach” rezeptfrei in allen Apotheken ausgeben zu lassen. Es klänge ja so harmlos “Pille danach” und umschreibe doch etwas ganz und gar nicht Harmloses, meinte der Franziskaner.
Und er hat Recht.
Auch mit der bitteren Erkenntnis, daß die EU unter der neutral wirkenden Bezeichnung   "Förderung sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte – Umfassender Zugang zu reproduktiver Gesundheit", den Entwicklungsländern 28 Millionen Euro u.a. zur Förderung der Abtreibung bereitstellen wird.

Schöne Worte für hässliche Dinge!
Ich bin ihm dankbar, unserem Franziskaner, daß er auf diesen Euphemismus aufmerksam gemacht und daß er auch laut verkündet hat, was er davon hält und man davon halten soll.
In unserer oberflächlichen, von Medien und falschen Propheten beeinflußten Welt kommen die schrecklichen Taten und Werke in Designerklamotten und mit süßen und klingenden Worten und Melodien daher, um uns mit ihrem Gesäusel einzulullen und ihren schmutzigen Geschäften nachgehen zu können.
Priester und Seelsorger, die uns das zeigen, sind wahrscheinlich mehr wert, als der potenziell beste, genehmste und beliebteste Bischof aller Zeiten.
Und das sollte uns Salzburger Katholiken (und wahrscheinlich nicht nur uns) wirklich interessieren und beschäftigen.


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