Sonntag, 24. November 2013

Sonntagmorgen

 

 

 

Amazon Meine Freundin die NonneAn so einem finsteren, verregneten und ungemütlichen Sonntagmorgen sitzt man gemütlich am Frühstückstisch und das Radio plätschert so vor sich hin: Ö1 –“Erfüllte Zeit” – berieselt mich mit Ilka Piepgras, über ihr Buch “Meine Freundin die Nonne” und die Reise, die damit verbunden war.
Es geht um orthodoxe Klöster in Griechenland und zwischen orthodoxen Gesangseinlagen plappert Ilka Piepgras abwechselnd mit Brigitte Krautgartner so vor sich hin, über die archaischen, dogmatischen Strukturen der Orthodoxen und wie man dieses Festhalten an den Strukturen erklären könnte. Und plötzlich ein Satz, der mich richtig munter werden läßt:

 

»… daß man das nicht verwässern will, wie es in der katholischen Kirche ja auch oft der Fall ist, … dieser Versuch, sich dem Heute und dem Jetzt anzupassen,  …das zieht mich nicht rein in die Kirche , das stößt mich ab, denn von der Welt hab’ ich genug und wenn ich in die Kirche hineingehe, dann will ich dort auch wirklich etwas Heiliges und ich möchte, daß das ganz klar abgegrenzt ist und das kriegen die Orthodoxen eben ganz gut hin…«  (Zum Nachhören ab ca. 41:00)

 

Ein ausführliches Interview mit Ilka Piepgras gibt es bei Bibel TV aus dem Jahr 2011:


Typisch sind wieder einmal die beiden ausgesprochen dummen Kommentare unter diesem Video:

 

Kommentare Piepgras

 

Ich habe jetzt jedenfalls richtig Lust auf das Buch des angeblich geistig zurückgebliebenen Professorentöchterchens bekommen, die als Protestantin(!) anscheinend nicht goutiert, wie sich Teile der katholischen Kirche an den Zeitgeist anbiedern.  

 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Schreiben Sie ruhig einen Kommentar, aber bleiben Sie höflich und sachlich.

 Spamer und Trolle werden umgehend in den Wald zurückgeschickt.

Kommentare zu Posts, welche länger als 7 Tage zurückliegen
oder größer als 700 Wörter sind, werden aus organisatorischen Gründen
nicht veröffentlicht.