Mittwoch, 27. November 2013

Laßt mich in Ruhe lesen!

 

So geht es anscheinend nicht nur mir.
Auch Bastian von  Echo Romeo ist von den vielen Vorabmeldungen gewiefter Hochgeschwindigkeitsleser genervt,  die das apostolische Schreiben des Hl. Vaters schon durch haben und (vor allem) laut und deutlich Stellung beziehen. Am besten sind wie immer die Meldungen der ausgewiesenen Experten unserer Gleichklangmedien und Einheitsschreiber, die so mir nix dir nix gefühlte 10 Sekunden nach der Veröffentlichung das Werk Papstes gelesen, verstanden und interpretiert haben. Was für Kapazunder!

Gaudium EvangeliiIch bin gerade einmal mit 26 % des Schreibens durch, welches ich mir mit Calibre für den Kindle konfiguriert habe, doch ich kann noch kein vernünftiges Statement darüber abgeben.
Einzelne Passagen habe ich mir schon markiert, weil es für mich sehr treffend formuliert ist oder weil ich später noch darüber nachdenken möchte. Und es gibt auch Textstellen, mit denen ich weniger anfangen kann, aber solche Kapitel gibt es auch im Buch der Bücher.

Ich möchte mich hinsetzen und in aller Ruhe lesen, was Papst Franziskus geschrieben hat.
Ich möchte darüber nachdenken, es gegebenenfalls noch einmal lesen und erneut darüber reflektieren, so lange, bis ich alles für mich herausgelesen habe, was für mich, einen stinknormalen Katholiken, mit all seinen Sünden und Schwächen, erbauend sein kann.

Das selbstgefällige und selbstgerechte Geschwafel von mediengefälligen Vatikanexperten, Vatikankennern und Vatikaninsidern oder langjährig erprobter Katholophober interessiert mich herzlich wenig bis gar nicht. 


1 Kommentar:

  1. Du wirst lachen (oder weinen): bei uns war heute abend schon das Fernsehen, um unsere Meinung zu erfragen. Ich frage mich, wie da irgendjemand hat antworten können? Außer "Das sind 185 Seiten!" wäre mir wenig einfallen.

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