Montag, 4. November 2013

Kollers Holler

Notwendige Ergänzungen und Antworten zu einer anderen Kolumne

 

Andreas Koller,stellvertretender Chefredakteur der Salzburger Nachrichten und Journalist des Jahres 2010, bester Kenner der Innenpolitik, Klartextschreiber und Hintergründeaufzeiger der österreichischen Politik

Heute Morgen war ich gerührt!
Und ich hätte nicht gedacht, daß es dieser Mann sein könnte, der mich einmal so in Rührung versetzen wird.
Aber – Andreas Koller hat es geschafft!
Er hat gezeigt, wie wahre Freundschaft, Loyalität gepaart mit ganz leiser Kritik und tiefempfundener Dankbarkeit aussehen.

Österreich ist bekannt für seinen alten und neuen Kanzler Werner Faymann mit dem Beinamen Inserator, wie er vom Volk liebevoll bezeichnet wird.
Kein Mensch hätte je gedacht, daß irgendjemand es wagen würde, ihn ob dieser liebenswürdigen Besonderheit jemals zu rügen, geschweige denn abzustrafen. Und dem lieben Herrgott sei Dank – es ist selbstverständlich nicht dazu gekommen – zur Abstrafung wohlgemerkt! (siehe hier)

 

Und jetzt kommt der wahre Freund, so wie er sein sollte, und erklärt uns in einer netten kleinen Glosse, warum eine Abstrafung im Fall Werner Faymann auch gar nicht angebracht gewesen wäre:

Koller im Kanzler

 

Ja, Werner Faymann hat an “Format” gewonnen!
Er ist wahrlich aufgestiegen, vom “Kleinformat” Kronenzeitung zum “Großformat” der Salzburger Nachrichten , weil es tatsächlich “schwieriger” geworden ist, mit “Inseratengeld” (= Steuergeld) persönliches Marketing zu finanzieren.
Wesentlich einfacher ist es da, man hält sich einen großformatigen, preisgekrönten(!) Journalisten, der dann zu gegebenem Anlaß seinen Lesern in wohlgesetzten Worten erklärt, was für ein sauberer und formatöser Bundeskanzler unserem Staate bisher gedient hat und die nächsten fünf Jahre weiterdienen wird.

 

Wie ich auf das o.a. gekommen bin?
Durch einen kleinen Seitenblick auf die Karikatur von Thomas Wizany, direkt neben der schön geschriebenen Huldigung des Andreas Koller:

 

Verfahren eingestellt Wizany

Meine Rührung war dann freilich vorbei.
Lachen und Weinen sind also nicht nur in der Liebe sehr nahe beieinander.
Auch die politischen Folgen der Ära Faymann und Zeitungspapier erreichen einen ähnlichen Effekt!


Andreas Koller ist stellvertretender Chefredakteur der Salzburger Nachrichten, Journalist des Jahres 2010, bester Kenner der Innenpolitik , Klartextschreiber und Hintergründeaufzeiger der österreichischen Politik.


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