Montag, 14. Oktober 2013

Und wenn sie nicht blind geworden sind…



…dann beobachten sie noch heute, unsere tapferen Verfassungsschützer vom Verfassungsschutz.
Vor ein paar Tagen habe ich über eine Malefizveranstaltung in der Bundeshauptstadt geschrieben, die so wichtig war, daß deren Veranstalter zum Schutze ihrer Teilnehmer und der dort abzuhandelnden Themen den Veranstaltungsort erst kurz vor Beginn derselbigen bekanntgegeben haben. Es war der türkische Verein ATIB, welcher aber selbstverständlich weder über die Veranstalter noch über deren Treiben gewußt habe
Ja, ich persönlich konnte schon mehrmals feststellen, daß Salafisten ganz schwer zu identifizieren sind, weder durch ihr Äußeres, noch durch ihr Auftreten und auch so erfährt man ja absolut nichts darüber, was in der Salafistenszene gerade so abläuft.
Als kleiner türkischer Verein, fernab der Welt im kleinen Wien-Favoriten kann es dann schon einmal passieren, daß man großherzig und weltoffen (auch für staatliche Förderungen), wie man ja gerne sein will, auf eine derartige Connection hereinfällt.
Jedenfalls wurden die Salafisten, die sich eher bedeckt und auch leicht ungehalten gegenüber einem ORF Reporter verhalten haben, von ATIB dann doch des Saales verwiesen. Dank der Anwesenheit von Reportern wußte ATIB nun auch endlich offiziell, worum es hier geht.


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Doch wie es scheint, so schnell geben echte salafistische Malefizer nicht auf:
»…Damit war die Veranstaltung jedoch nicht zu Ende. Der harte Kern, etwa 25 Personen, zog sich in die Altun-Alem-Moschee in der Leopoldstadt (Venediger Au) zurück. Die Adresse stand schon in der Vergangenheit unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Nach Informationen der „Presse“ hat hier einer der umstrittenen Prediger, Shaikh Adem, seinen Stammsitz. Weitere Mitglieder des bosnischen und nicht in der offiziellen Vertretung der österreichischen Muslime (Islamische Glaubensgemeinschaft) registrierten Betreibervereins Sandzak waren für die Organisation des Predigertreffens verantwortlich. Auch Abu Abdullah und Ebu Tejma sollen hier 2012 schon einmal aufgetreten sein. Beide gelten als Vertrauensleute des als radikal eingestuften deutschen Konvertiten Pierre Vogel.
In einem Dossier des Instituts für islamische Religionspädagogik (Universität Wien) wird die Existenz einiger „jihadistisch salafistischer“ Moscheevereine in Wien eingeräumt. Das Papier nennt keine Namen, weist jedoch darauf hin, dass diese an ihren Kontakten ins Ausland zu erkennen wären…«(Quelle)
Gut zu wissen, daß immerhin alles so gut unter Beobachtung steht, gell?

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