Mittwoch, 30. Oktober 2013

Franz Küberl

 

 

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Der österreichische Caritasdirektor teilte den Österreichern heute morgen mit, daß er seinen “Teilrückzug” u.a. auch deswegen jetzt so beruhigt über die Bühne gehen lassen kann, weil mit Papst Franziskus nun ein Papst an der Spitze der katholischen Kirche stehen würde, der genau die Ziele der Caritas Österreich verfolgen würde.
Als steirischer Caritaspräsident bliebe er noch erhalten und selbstverständlich auch als Stiftungsrat des ORF wird er sein segensreiches und effizientes Wirken noch weiter betreiben.

Ich muß gestehen, ich bin beeindruckt, wie es diesem Küberl immer wieder gelingt, ganz tief in die finstersten Innereien des ORF oder anderer linker Einrichtungen einzudringen. Dank dieser Kunst ist der ORF dann Herrn Küberl auch äußerst wohlgesonnen und formuliert Lobeshymnen wie diese:

 

»…Ob Armut, Pflege oder Auslandshilfe, unter Franz Küberl hat sich die Caritas zu einem enormen Sozialunternehmen entwickelt. Rund 12.500 angestellte Mitarbeiter und 35.000 Freiwillige arbeiten in den zahlreichen Caritas-Einrichtungen. Mehr als 630 Millionen Euro sind allein im vergangen Jahr in die Arbeit der Caritas geflossen. Küberl wurde nie müde, soziale Missstände beim Namen zu nennen und die Politik in die Pflicht zu nehmen. So auch die nächste Bundesregierung: "Armut ist eine Schande in einem so wohlhabenden Land wie Österreich. Bitte liebe Verhandelnde, macht nicht nur ein Bankenrettungsprogramm, macht auch ein Armutsabbauprogramm."…« (Quelle)

630 Millionen Euro sind also in die” Arbeit” der Caritas geflossen - wieviel davon haben die rund 12.500 Mitarbeiter und das von Küberl entwickelte “Sozialunternehmen” verbraucht und wieviel konnte letztendlich wirklich zur Bekämpfung echter Armut eingesetzt werden?

Für mich klingt das nach einem Mann, der es geschafft hat, die von ihm dauerstrapazierte  Armut in Österreich zu einem regelrechten Industriezweig auszubauen, aus dem es kein Zurück mehr geben darf, da man sonst 12.500 (hoffentlich?) gut bezahlte, angestellte Mitarbeiter der Caritas anderweitig versorgen müßte.

Die 35 000 Freiwilligen genießen meinen vollen Respekt, Franz Küberl, der Selbstdarsteller nicht.


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