Samstag, 7. September 2013

Schwächelnder Fußball und ein dummer Klug!


Gestern hat Österreich gleich zweimal bewiesen, daß wir ein Plemplemland par excellence sind.
Zuerst einmal beim Fußball.
Da kündigte der Wettanbieter tipp3 das Länderspiel Österreich-Deutschland mit einem vollmundigen Schnitzelplakat an:

Österreich paniert Deutschland
Ja, genau! Leider müssen Schnitzel aber vor dem Panieren geklopft werden und Deutschland hat Österreich selbstverständlich wieder ordentlich geklopft.
Wir waren sozusagen das Naturschnitzel im eigenen Saft. Welcher einigermaßen sich bei Verstand befindende Österreicher hätte auch etwas anderes erwartet?
Und dann war da noch Gerald Klug(SPÖ), welcher nach der Dumpfbacke Norbert Darabos(SPÖ) das Verteidigungs- und Sportministerium übernommen hat.
In seiner Funktion als Verteidigungsminister des neutralen österreichischen Staates hat er einen Brief geschrieben (Wann hören österreichische Politiker endlich einmal auf, ihre Unfähigkeit mit Briefen nachhaltig zu dokumentieren?).
»Österreich ist bereit, Experten und Soldaten nach Syrien zu entsenden, um dort mitzuhelfen, das syrische Chemiewaffenarsenal unter Kontrolle zu bringen und die chemischen Kampfstoffe im Anschluss auch zu vernichten.
Dieses Angebot hat Verteidigungsminister Gerald Klug in einem Brief an US-Verteidigungsminister Chuck Hagel gemacht. Das Schreiben wurde Freitagnachmittag der amerikanische Botschaft in Wien übermittelt. „Die Chemiewaffen sind nicht nur für Syrien, sondern für die ganze Region und auch für Europa und damit für Österreich eine massive Bedrohung“, begründet Klug seine sicherheitspolitische Initiative dem KURIER….« (weiterlesen)
Eine sicherheitspolitische Initiative sei das also. Und damit es auch wirklich ganz sicher ist und sicher niemand auf die Idee kommt, dieses sichere Angebot anzunehmen, knüpft der österreichische Kriegsminister sein Angebot an bombensichere Bedingungen.
»….„Die Sicherheitslage in Syrien muss politisch so gelöst sein, dass ein Einsatz möglich ist. Darüber hinaus besteht Österreich auf einem UNO-Mandat für diese militärische Mission. Der Truppenschutz soll durch die Vereinten Nationen erfolgen.“ Darüber hinaus müssen entsprechende logistische Rahmenbedingungen gewährleistet sein.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann das Verteidigungsministerium jederzeit rund 20 Spezialisten nach Syrien entsenden….«
Bei diesen Bedingungen kann sich jeder der zwanzig österreichischen Chemiewaffenexperten sicher sein, daß er Syriens Chemiewaffen nie zu Gesicht bekommen wird, jedenfalls nicht als Experte und schon gar nicht unter österreichischem Marschbefehl.
Wie heißt’s so schön?  SICHER NICHT!


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