Freitag, 13. September 2013

Paul Zulehner fürchtet um das Leben des Hl. Vaters.


Jetzt ist es also wieder passiert.
Der von Papst Franziskus berufene Staatssekretär Erzbischof Pietro Parolin hat ein Interview gegeben und seine Aussagen haben doch glatt die Medienwelt in Entzückung und Euphorie versetzt: Der Zölibat wird abgeschafft, tönt es aus allen Kanälen und Lautsprechern.
Nun, das war zu erwarten und wenn man des sinnerfassenden Lesens mächtig ist, dann erfährt man recht schnell, was wirklich Sache ist. (Interview im Wortlaut bei kathnet)
Den Vogel schießt aber nun der Haus und Hoftheologe des ORF ab.
Paul Zulehner gab dem Landesstudio Vorarlberg ein Interview über das Interview (seit wann sitzt Grumpy-Paule eigentlich in Vorarlberg?) und monierte allen Ernstes und  in feinster Illuminati-Dan Brown- Manier, es gebe Vermutungen, daß Papst Franziskus all diese schönen kirchenfüllenden und gläubigenvermehrenden Reformen nicht mehr durchsetzen könnte, weil  -

Zulehner»…Zulehner hofft, dass Papst Franziskus nicht vorher umgebracht wird, angesichts bevorstehender Umwälzungen. Es gebe Gerüchte, dass es den Konservativen zu viel werden könnte und manche daran denken, den Papst umzubringen. Er hoffe aber, so Zulehner, dass sich Franziskus durchsetzen kann.«(ORF Vorarlberg)
Man hofft also, daß Papst Franziskus nicht vorher umgebracht werde.
Diese Aussage Paul Zulehners ist nicht nur paranoid sie ist auch zutiefst perfide und wird auch auf den natürlichen Tod des Hl. Vaters Einfluß haben.
Zulehner sät geschickt das Verschwörungskorn und falls Papst Franziskus vor der Erfüllung krichenreformlerischer Begehrlichkeiten sterben sollte, wird sich die Theorie des antipäpstlichen Komplotts konservativer Kreise ganz schnell verbreiten und die katholische Kirche hat  Dank eines muffligen, österreichischen Winkeltheologen wieder so eine unauslöschbare, hartnäckige Verschwörungstheorie am Hals.
Hoffen wir also, daß dieser Papst sämtliche Zulehners und Konsorten, die in der katholischen Kirche ihr Unwesen treiben dürfen, überlebt!

Kommentare:

  1. Betrachtet man Herrn Zulehners Gesichtszüge, die "facies gastrica" eines zutiefst Verbitterten, fürchtet man eher um dessen Leben.

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  2. Eigentlich kann man jetzt nur hoffen, dass Franziskus mindestens 120 Jahre alt wird. Stirbt er früher, wird es heißen, man hat ihn umgebracht.

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