Freitag, 9. August 2013

Schellhorn, Pichler und Konsorten

 

Es ist ein Kreuz, wenn Nationalrats-Wahlkampf ist.
Nicht nur, daß man via Medien mit den  dümmsten Sprüchen und Slogans beworfen wird und man ständig gezwungen ist, in die geschönten Visagen von Regierungs- und Oppositionspolitikern sämtlicher Couleurs zu blicken, nein, jetzt dreht auch noch der Salzburger AK-Präsident Sigi Pichler vollkommen durch; denn auch dieser Plutzer stellt sich einer Wiederwahl und im Zuge dieser gilt es, am meisten von allen aufzutrumpfen.

So geschehen dieser Tage in Salzburg: Der grüne Landesrat Sepp Schellhorn schlug allen Ernstes eine Steuer auf leerstehende Wohnungen vor. Sein kleines grünes Gehirn meint, daß man die Wohnung ja vermieten könnte, dafür Einnahmen erhielte und diese dann ja zu versteuern wären. Sollte es jetzt also ein Wohnungseigentümer wagen, sein Eigentum - aus welchen Gründen auch immer- nicht zu vermieten, dann wäre es nur gerecht, ausgehend von einer fiktiven Einnahme diese Steuer trotzdem einzuheben. Daß diese Form der Wegelagerei in Wien schon vor Jahren vom Verfassungsgerichtshof abgelehnt wurde, scheint das grüne Männchen dabei nicht im geringsten zu stören.

Nun kommt aber auch noch der A(L)K-Pichler zum Zug und “gibt Laut”, nach einer Steuer für leer stehende Wohnungen. 1200 Euro im Jahr, das wäre nur gerecht – als ob es bei dieser Summe bleiben würde.

Leerer Pichler

Ich frage mich, was ist das Nächste?
Hausbesitzer, die ein Haus alleine bewohnen mit Zwangszuweisungen oder Strafsteuer belegen, wer ein Grundstück zum Haus hat, welches eine bestimmte Größe überschreitet mit Zwangs- Abgaben oder allgemeiner Ächtung zwangsbeglücken (wie kann jemand nur den von SOZEN festgelegten Höchstquadratmeteranteil überschreiten?) oder Zwangsenteignung und Umverteilung von Hab und Gut?
Willkommen im neuen Kommunismus, wo Leistung und Wirtschaftspotenzial bestraft und Sozialmißbrauch und Freunderlwirtschaft als Kavaliersdelikt verharmlost werden.

In Salzburg zeichnet sich schon ab, was von einer möglichen Rot-Grün-Koalition letztendlich zu erwarten sein wird. Eine Steuer für leerstehende Köpfe ist es wohl nicht.


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