Mittwoch, 3. Juli 2013

»Folium excrementum«

 

Daß die Süddeutsche Zeitung ein Folium excrementum erster Güte ist, ist hinlänglich bekannt. Waren es die unvermutet heißen Sommertage vor 10 Tagen oder hat aus hygienischen oder sonstigen Gründen zu allem Überfluß jetzt auch noch eine proktologische Erkrankung in der Redaktion um sich gegriffen?

 

Sz Antisemitismus

Wie Henryk Broder hier mitteilt, hat das Vorzeigeblatt linken Gedankenguts wieder einmal einen echten Kracher, also einen überdimensionalen und besonders stinkenden geistigen Puups ziehen lassen.
Das folium bediente sich allerfeinsten Antisemitismus und ließ durch die Redakteurin dann mitteilen, daß es sich um ein Mißverständnis handelte.

»…So weit wie die "Süddeutsche Zeitung" ist bis jetzt noch keine bürgerliche Zeitung in Deutschland gegangen. In dieser Karikatur tritt "Israel" an die Stelle des "Juden", die "Süddeutsche Zeitung" setzt dort an, wo der "Stürmer" 1945 aufhören musste.

Aber es kommt noch besser. Die Karikatur ist nicht neu. Und der Zeichner, Ernst Kahl, hatte weder Israel noch die Juden im Sinn. Die "Süddeutsche Zeitung" wusste das. Erst der Kontext und die Unterzeile machen aus der ursprünglich harmlosen Zeichnung ein antisemitisches Machwerk. Es ist, als würde man einen Bericht über einen SPD-Parteitag mit einem Bild über die neapolitanische Camorra illustrieren.

Die zuständige Redakteurin spricht nun von einem Missverständnis, das vermeidbar gewesen wäre. Gilt das auch für die Unterzeile? "Israels Feinde halten das Land für einen gefräßigen Moloch."…«

Es ist schon merkwürdig, daß  der gute, als Israelkritik getarnte Antisemitismus im linken Gewand  trotz seiner gutmenschlichen, politisch korrekten Formulierungen immer wieder mißverstanden wird.


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