Donnerstag, 18. Juli 2013

Er glaubt!


Der oberste bekennende Agnostiker(!) der Republik Österreich, Hofburgeinlieger Bundespräsident Heinz Fischer, hat seinen Medien den großen Zutritt gewährt und sowohl zu brennenden als auch drängenden Fragen um unser Land Stellung bezogen.
Gar erstaunlich ist, wie und wo er seine Hofschreiberlinge empfangen hat:
Unterm-Herrgottswinkel-im-Hittisauer-Hot
Na, schaut ihn Euch an, wie er da so sitzt, die Hände gefaltet, unter dem Herrgottswinkel einer Zirbenstube und mit einem so gelösten, zufriedenen Gesichtsausdruck, als hätte er gerade erfolgreich ein präsidiales Bäuerchen oder noch Größeres abgesetzt.
In diesem pseudo-alpenländisch-katholischem Ambiente liefert UHBP den Journalisten aber dann etwas gar Konträres:
FISCHER: Die Gleichstellung von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen ist in ganz Europa auf dem Weg. Und ich glaube, es ist der richtige Weg. Die Regierung hat ebenfalls Schritte gesetzt. Sie hat zwar Restkonzessionen gemacht und spricht zum Beispiel nicht von Hochzeit, sondern Verpartnerung. Aber ich glaube, dass in zehn Jahren die volle Gleichstellung gegeben sein wird. Das geht schrittweise, weil es auch um Rücksichtnahme auf einen gewissen Gewöhnungsprozess geht. (hier und in sämtlichen Bundesländerzeitungen Österreichs)
Er glaubt?
Mich wundert’s ja, daß bei diesem Interview der Herrgott nicht runtergefallen ist.
Gab es doch  einmal eine ähnliche Situation, wo UHBP von der österreichischen Fahne prompt Lügen gestraft wurde:




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