Dienstag, 2. Juli 2013

Austrotürkische Offenbarungen

Krone-Interview_Scheiss_Tuerken!_Das_hoere_ich_sehr_oft-Erdogan-Anhaengerin-Story-

Conny Bischofberger beglückte die Kroneleser vor ein paar Tagen mit dem Interview mit der Türkin Hümeyra Sarikaya (im Bild mit ihrem Bruder Mehmet), deren hartes Schicksal es ist, die österreichische Staatsbürgerschaft zu haben und den gesellschaftlichen und sozialen Unzulänglichkeiten in diesem unserem türkenbeutelnden Land hilflos ausgeliefert zu sein.

ABER sie überläßt sich nicht kampflos diesem tristen Dasein. Nein, sie geht für ihren wahren Helden und Führer aller Türken (also auch jenen in der österreichischen Diaspora) auf die Straße und kämpft für  - ja, wofür eigentlich?

Die Antworten, die das Mädchen gibt, sind äußerst erstaunlich und sollten gerade jene, die mit Begeisterung jungen scheinbar(!) gut integrierten Austrotürken den wahltaktischen Hof machen, die träumenden Augen öffnen.
Hier spricht ein Mädchen, das anscheinend mitsamt seiner ganzen Familie der Direktive Erdowahns, unter dem Deckmantel  einer vorgetäuschten vorbildlichen Integration in Europa Fuß zu fassen, Folge geleistet hat und dann im jugendlichen Überschwang irrtümlich (oder einfach türkisch stolz und selbstbewußt?) etwas zu viel des Guten preisgibt:

 

»…."Krone": Sie reden wie eine glühende AKP-Anhängerin. Wie passt Ihr Leben in Österreich dazu?
Sarikaya: Also was hat meine politische Meinung bitte damit zu tun, dass ich und meine Familie in diesem Land leben, die deutsche Sprache sprechen und hier Steuern zahlen? Warum will man uns in die Türkei schicken? Was Dönmez gesagt hat, ist nicht zu akzeptieren. Ich dachte immer, dass Österreich ein demokratisches Land sei.

"Krone": Sogar Peter Pilz findet, dass Erdogan-Anhänger keine österreichische Staatsbürgerschaft bekommen sollten.
Sarikaya: Er denkt wohl, dass seine Aussagen demokratisch sind. Die Grünen verfolgen anscheinend dieselbe Politik wie die FPÖ, nur eben in einer freundlicheren Farbe.

"Krone": Welche Partei werden Sie einmal wählen?
Sarikaya: Man kann eigentlich keine von denen wählen, am ehesten noch die ÖVP, obwohl ich Faymann und Häupl sympathisch finde. Aber sie stehen nicht für Leistung und Regeln. Und Leute wie Strache mit ihren blöden ausländerfeindlichen Sprüchen gehören sowieso nicht in die Politik. Der trägt ja sogar diese Armbänder mit dem Kreuz, nur damit ihn die Serben wählen. Er ist nicht ausländerfeindlich, er ist türkenfeindlich. Das würde ich ihm gerne einmal persönlich sagen.

"Krone": Spielen Sie manchmal mit dem Gedanken, selbst in die Politik zu gehen?
Sarikaya: Ja, sehr oft. Ich würde gerne in der ÖVP beginnen und mich von da weiterentwickeln. Wenn Erdogan mich dann einmal fragen sollte, ich würde ohne nachzudenken sofort Ja sagen!

"Krone": Wo sehen Sie sich privat in zehn Jahren?
Sarikaya: In Istanbul oder Kocaeli. Ich werde mit einem Moslem verheiratet sein und eine Familie gegründet haben.

"Krone": Werden Sie dann Ihre österreichische Staatsbürgerschaft abgeben?
Sarikaya: Ich glaube nicht, nein... Ich habe viele gute Erinnerungen, ich werde Österreich auf jeden Fall vermissen. Vor allem das gute Wasser.« (Quelle)

 

Manchmal kann es tatsächlich sehr erhellend sein in der KRONE zu blättern.
Wir fassen zusammen: Das türkische Fräulein denkt also, daß Österreich gar kein demokratisches Land sei, daß Faymann und Spindelegger Probleme mit Leistungen und Regeln haben,  sie würde aber trotzdem gerne in der ÖVP politische Erfahrungen sammeln, um dann später, wenn sie mit einem Moslem endlich glücklich in der Türkei verheiratet ist und Kinder hat, für Erdowahn politisch tätig sein, trotz österreichischer Staatsbürgerschaft.

Also das nenne ich wirklich eine Winwin Situation.
Für die paar Steuer- Euronen, die diese Familie seit dem Zuzug des Vaters 1975  und der Nachholung der Ehefrau 1981 (war das arrangiert?) geleistet hat, wurden 3 Kinder und besagte Ehefrau im staatlichen  Schul-, Sozial und Gesundheitswesen betreut, genährt und gefördert und bedanken sich dafür mit Solidaritätskundgebungen für einen osmanischen Größenwahnsinnigen.

An dieser Österreicherin kann Erdowahn wirklich eine Freude haben, gell?


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