Sonntag, 12. Mai 2013

Schieflagen und Verteilungsgerechtigkeiten

 

Wodurch erkennt man einen guten, aufrechten Sozialdemokraten?
Nein, nicht an der rotgefärbten figurbetonenden Berufskleidung,

Steidl Burgstaller rot 

sondern daran, daß er mit (leeren Händen) fremder Leute (vorzugsweise hilfloser Steuerzahler) Besitz und Eigentum verteilt
leere Hände Burgstaller

und dabei medienwirksam noch irgendwas von Verteilungsgerechtigkeit und Beseitigung einer Schieflage faselt.

schiefer Steidl

So.
Und jetzt setzen die Salzburger SOZEN diesem feinen Spielchen noch ein Sahnehäubchen auf.
Die Salzburger SOZEN waren bei der letzten Wahl die Verlierer schlechthin.
Gabi Burgstaller heißt seit letzter Woche Walter Steidl, d.h. die oberste Parteichefin ist jetzt wieder ein Mann, und spuckt auch schon große Töne mittels Wahlergebnis ignorierenden Koalitionsmodellen.

»Salzburgs SPÖ-Chef Walter Steidl denkt an eine Koalition mit den den großen Wahlgewinnern vom vergangenen Sonntag, den Grünen. In seinem Koaltionsmodell soll Grünen-Chefin Astrid Rössler die Position der Landeshauptfrau bekleiden. Die dritte Partei im Bunde für eine Landtagsmehrheit soll das Team Stronach sein. "Ich bin gefragt worden, ob das für uns eine Option wäre. Und ich denke, warum sollten wir der ÖVP die Initiative überlassen? Eine Überlegung wäre dieses Koalitionsmodell durchaus", so Steidl.
Hauptziel der SPÖ sei aber nach wie vor eine Koalition mit den Grünen und der ÖVP. Aber: Der Vertreter der stärksten Partei, in diesem Fall ÖVP-Chef Wilfried Haslauer, hätte nicht automatisch das Recht auf den Landeshauptmann, sagte Steidl. Der neue SPÖ-Chef schloss für sich persönlich aber aus, Landeshauptmann zu werden.« (Quelle)

Na? Ist dieser Walter Steidl nicht ein Freunderl von allerhöchstem Format? Verteilt mit leergewählten Händen und als Zweitplazierter der letzten Wahl einen Landeshauptmannposten an die Drittplazierte.

Irgendwie geben diese  verteilungsgerechten Schieflagenbeseitiger Österreichs hier in Salzburg gerade eine äußerst schräge Optik ab.
Oder ist es vielleicht lediglich die blanke Panik, sich an den vom Steuerzahler finanzierten Futtertrögen nicht mehr ganz so feist futtern zu können?


Kommentare:

  1. Da scheint der Stall wohl doch nicht richtig ausgeburgt ähhh ausgemistet ...

    Aber wenigstens habt ihr's aktuell hinter euch - hier tauchen die Plakate für die ganz große Sause jetzt wieder aus der Versenkung auf.

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  2. Leider Nein, die Sause geht weiter!
    Auch Österreich hat im Herbst Nationalratswahlen.
    Ab sofort wird an allen Ecken und Enden und österreichweit irgend so eine Politkreatur in Form eines Plakates hinter und sogar vor der Hecke lauern.
    Und der SPORF wird Gehirnwäsche am laufenden Band senden...

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