Sonntag, 19. Mai 2013

Ein gesegnetes Pfingstfest

 

wünsche ich allen Lesern und Besuchern meines Blogs.
Wer schon öfter hier war, weiß, daß es bei mir nicht immer ganz ernst zugeht.
Obwohl – wie ich zu hoffen wage- vom Hl. Geist zumindest leicht angestupst, habe ich mangels eigener Eingebung, heute Joachim Ringelnatz um ein kleines Pfingstgedichtchen gebeten:

Ein Pfingstgedichtchen will heraus
Ins Freie, ins Kühne.
So treibt es mich aus meinem Haus
Ins Neue, ins Grüne.
Wenn sich der Himmel grau bezieht,
Mich stört`s nicht im geringsten.
Wer meine weiße Hose sieht,
Der merkt doch: Es ist Pfingsten.
Nun hab ich ein Gedicht gedrückt,
Wie Hühner Eier legen,
Und gehe festlich und geschmückt —
Pfingstochse meinetwegen —
Dem Honorar entgegen.

Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Und siehe da, am Vormittag ließen sich auf unserem Galgen, der bis vor einem halben Jahr noch eine prächtige Platane war, zwei pfingstliche Vögelchen nieder.
Das eine logierte auf der höchsten Plattform und schaute auf das andere herunter, welches wiederum mir freundlich ins Zoom Objektiv blickte.

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Und somit schließt sich wohl ein pfingstlicher Taubenkreis zwischen Frei- und Salzburg.


Kommentare:

  1. Ja, ja! Wer das liest, der macht natürlich kurzen Prozeß.

    Die Heilige Pistolen Familie schlägt nicht bei High Noon sondern bei 13.

    ;-)

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