Mittwoch, 1. Mai 2013

Bildfundstücke vom Wiener Maiaufmarsch 2013



Während man heute also den Beginn des Marienmonats feiert, marschierten z.B in Wien rotnelkige Gestalten durch die Stadt, angeführt u.a. von diesen drei Figuren, die da lustlos mit Schneuztüchel und Pratzerl wedeln-
Sozen am 1. Mai
- und am Wiener Rathausplatz den Österreichern so schöne Phrasen vordreschen, wie:
»Das Wort Steueroase ist zu positiv, eigentlich ist es doch ein Sumpf. Darum ist es so wichtig, egal wer aller gegen uns ist, dass Österreich an der Spitze steht im Kampf gegen den Steuerbetrug in der Welt und in Europa. Wir sind nicht die Lobbyisten der Steuerbetrüger, wir sind nicht die Lobbyisten der Pestizidhersteller, wir sind die Lobbyisten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer!«
So spricht Werner Faymann(SPÖ), der erfolgreichste Inseraten-Auftraggeber aller Zeiten und legt dann noch nach:
»Manche versuchen dann, die Großmutter vorne hinzustellen und zu sagen, wir müssen das Bankgeheimnis der Großmutter schützen. Liebe Freunde, um das Bankgeheimnis und den Schutz kümmern wir uns. Aber ich habe noch keine Großmutter gesehen, die eine Stiftung in Liechtenstein hat und einen Briefkasten in der Karibik«
Nun, wenn ich mir die drei Schießbudenfiguren auf dem Bild ansehe, dann denke ich auch, es ist an der Zeit, mit dem Geschwätz über die Großmutter und ihrem Sparbüchel endlich aufzuhören.
Schon rein aus Gleichbehandlungsgründen sollte man nunmehr dazu übergehen, die Fonds und Anlagekonten diverser sozialdemokratischer Großväter unter die Lupe zu  nehmen.
Mit deren Geld könnte man dann die Begierden des wandelnden Wiener Weinhebers Michael Häupl befriedigen:
»Die Vermögenden in der Gesellschaft müssen einen gerechten Anteil am Abbau der Staatsschulden leisten und auch einen Beitrag an der Finanzierung der öffentlichen Ausgaben tragen. … Die Einführung einer Vermögenssteuer muß rasch erfolgen.«


Zum Schluß wird noch das Lied der Arbeit gegrölt und beim Anblick dieser Chorknaben und Mädchen befällt einem das bange Gruseln:
Maiaufmarsch 2013c

Apropos Gruseln: Das gilt auch für folgendes Fundstück:
Maiaufmarsch 2013b
Was soll man denn davon halten?
Können Eltern die T-Shirts ihrer Kinder nicht mehr sinnerfassend interpretieren?
Dieses Mädchen ist vielleicht 12-14 Jahre alt,
aber welche Botschaft übermittelt sie mit diesem Kleidungstück?


Mit Dank an Presse online für die aufschlußreichen Bilder

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