Freitag, 19. April 2013

UHBP und die Rettungsgasse




»..ÖAMTC-Jurist Ralph Wiplinger hält diese Benützung der Rettungsgasse für nicht zulässig. Er sagt: „Aus meiner Sicht liegt hier eine missbräuchliche Verwendung der Rettungsgasse vor. Es war die Absicht des Gesetzgebers, Einsatzfahrzeugen das Vorankommen zu ermöglichen, also Fahrzeugen von Rettung, Feuerwehr und Polizei, die zu Hilfeleistungen unterwegs sind. Es war nicht die Absicht, rascheres Vorankommen von mehr oder weniger wichtigen Personen zu ermöglichen.“..« (Quelle)
ÖAMTC ist der alteingesessene, 1896 bzw. 1898 aus zwei Clubs gegründete überparteiliche Autofahrer Club Österreichs.
„Wenn Blaulicht im Spiel ist, dürfen Einsatzfahrzeuge die Rettungsgasse befahren.“ Wer bei „Einsätzen“ dabei sei, sei eben miterfasst. Das bestätigt Thomas Woitsch, Sprecher des Autofahrerklubs Arbö, der „Presse“, nach Rücksprache mit Verkehrsjuristen. (Quelle)
Der Autofahrer Club ARBÖ ist quasi der hauseigene Autofahrer Club der Arbeiterbewegung und wurde 1899 in Wien gegründet.
Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer, kurz UHBP genannt, ist bekennender Sozialdemokrat, der aufgrund seines Amtes, welches er nach Angaben seiner Parteifreunde in der Sache sehr betulich und gut macht, seine Parteizugehörigkeit ruhend gestellt hat.
Ein tiefrotes Herz hört aber niemals auf, zu schlagen. Und die wahren Freunde kämpfen  für die roten Herzen, egal ob sie nun offiziell oder vorübergehend ruhend gestellt schlagen.

»Fischer besuchte mit dem luxemburgischen Großherzog und dessen Frau Oberösterreich - unter anderem das ehemalige KZ Mauthausen, die Voest und das Linzer ARS Electronica Center. Zwischen den letzten beiden Programmpunkten herrschte Stau auf der Linzer A7. Die Polizei entschied laut einem Bericht der U-Bahn-Zeitung "Heute" (Donnerstag-Ausgabe), mit Blaulicht und Folgeton die Rettungsgasse zu benützen.« (Quelle)
Man stelle sich vor: Ein Großherzog eingepfercht in die präsidiale Limousine mit einem UHBP, welcher -  wie allgemein kolportiert wird - an extremen, übermäßigen Aktivitäten der unteren Verdauungsorgane leidet*.
Des Großherzogens Gesamtbefinden war eindeutig in Gefahr und der Staatsgast bedurfte einer raschen Rettung aus dieser mißlichen Lage.
Es galt, den Hofburgeinlieger so rasch als möglich an einen Locus zu bringen, der dem präsidialen intestinum die saubere und nötige Entspannung und Entkrampfung ermöglicht. Andernfalls….
Bei näherer Betrachtung der handelnden Personen und deren Umständen sowie den erschreckenden möglichen Folgen, erscheint mir persönlich dieser Rettungsgasseneinsatz mehr als nur gerechtfertigt!




* Angeblich soll der der einzig wahre Sonnenkaiser Österreichs, Bruno Kreisky, über den jungen Heinz Fischer einmal gesagt haben: ”Aus dem Heinzi wird noch was. Immer wenn's schwierig wird, ist er am Klo und kommt erst zurück, wenn die Sache ausgestanden ist."

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