Freitag, 16. September 2011

Wenn Gabi Burgstaller nach ehrlichen Worten ringt

 

Gestern wurde dem aufmerksamen Zuseher der Salzburg-Heute Sendung ein Zeitdokument elementaren Ranges präsentiert. Ich nehme an, dies war eher unbeabsichtigt und die SPÖ vertraut darauf, daß die ORF TV-Thek dieses Dokument nach den üblichen 7 Tagen wieder aus dem Netz nimmt. Mein Archiv wird dieses feine, kleine Filmausschnittchen auf immer und ewig archivieren. Es ist einfach zu schön.

Doch wie kam es überhaupt dazu?

Für den 14. September riefen die unbelehrbaren 380 KV- Freileitungsgegner zu einer Demonstration im Chiemseehof der Salzburger Landesregierung auf. Bis auf wenige Ausnahmen geben sich die Gegner kämpferisch wie eh und je und wider besseren Wissens faseln auch noch einige Politiker (sowohl rot und schwarz) von Möglichkeiten und Chancen, die es da angeblich noch gäbe.

Bis auf einen: Karl Schnell (FPÖ) ist der einzige, der an diesem Tag von der Politik die “Ehrlichkeit” einfordert, mit den Freileitungsgegnern endlich Klartext zu sprechen und ihnen zu erklären, daß nach einem Erkenntnis des Verfassungsgerichtes keinerlei Chance bestünde, die Freileitung zu verhindern und noch länger mit der Verkabelung zu winken.

Und gestern waren sofort die SOZEN ganz schnell (diesmal klein geschrieben) ehrlich. Man sieht und hört, daß Ehrlichkeit für die Protagonistin eine Premiere ist. Sie verliert die ehrlichen Worte, ringt, japst, grinst und sieht dämlich zur Seite – es dürfte sich tatsächlich um so eine Art “Neueinstudierung” gehandelt haben und die Landesdiva muß in diese Rolle erst hineinwachsen. Wer selbst von der Bühne kommt, wird bestätigen können, daß der Wechsel von einem Fach ins andere eben nicht immer ganz glimpflich abläuft.

 


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