Sonntag, 25. September 2011

Der Menschenfischer

 

 

 

 

…Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. Und sie zogen die Boote an Land, ließen alles zurück und folgten ihm nach…

 

 

Menschen in FreiburgEr verspricht ihnen keinen Reichtum. Er ködert sie nicht mit irgendwelchen Wahlgeschenken, er ist kein sexy Popstar, der mit den Hüften schwingt und er verspricht ihnen auch nicht, daß er sie glücklich machen wird.

Und trotzdem oder vielleicht gerade deswegen folgten ihm auch heute wieder 100 000 Menschen und demonstrierten gemeinsam mit ihm, daß es besser ist, ein eventuell schwieriges aber dafür sinnvolleres Leben mit Werten zu leben, als ohne Hoffnung und ohne Liebe allein im Hier und Jetzt egoistischen Scheinwelten nachzuhängen.

Und wie lächerlich scheinen angesichts der Bilder aus Freiburg heute doch alle Unkenrufer und Besserwisser. Wie verbissen und traurig sind sie in ihrem unseligen Bemühen, aus Glauben und Hoffnung eine gendergerechte und selbstgerechte Religionsbehörde machen zu wollen.

Der weißhaarige und weise Mann aus Bayern stellt sie alle in den Schatten und ist trotz seiner Überlegenheit ein sympathischer, gottesfürchtiger und demütiger Christ geblieben. Er hat es nicht Not, von sich und “seiner Kirche” zu sprechen. Er lebt und verkündet das Wort Jesu und hält all jenen einen Spiegel vor, die in ihrer Selbstüberschätzung den wahren Glauben schon längst ihrer eigenen Eitelkeit geopfert haben.

…Liebe Freunde! Mit Paulus wage ich euch zuzurufen: Macht meine Freude dadurch vollkommen, daß ihr fest in Christus geeint seid! Die Kirche in Deutschland wird die großen Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft bestehen und Sauerteig in der Gesellschaft bleiben, wenn Priester, Gottgeweihte und christgläubige Laien in Treue zur jeweils spezifischen Berufung in Einheit zusammenarbeiten; wenn Pfarreien, Gemeinschaften und Bewegungen sich gegenseitig stützen und bereichern; wenn die Getauften und Gefirmten die Fackel des unverfälschten Glaubens in Einheit mit dem Bischof hochhalten und ihr reiches Wissen und Können davon erleuchten lassen. Die Kirche in Deutschland wird für die weltweite katholische Gemeinschaft weiterhin ein Segen sein, wenn sie treu mit den Nachfolgern des heiligen Petrus und der Apostel verbunden bleibt, die Zusammenarbeit mit den Missionsländern in vielfältiger Weise pflegt und sich dabei auch von der Glaubensfreude der jungen Kirchen anstecken läßt. (Vollständige Predigt im Wortlaut hier)

Danke Benedikt! Wäre ich nicht ohnehin schon von Anfang an ein Fan von Dir gewesen, heute hättest Du mich auf jeden Fall in Deinem Menschenfischer- Netz gefangen.


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