Mittwoch, 3. August 2011

Muß man sich von einem Gesundheitsminister abtreiben lassen?

 

 

Stöger….Frauen hätten das Recht zu entscheiden, ob sie einen Abbruch wollen oder nicht, "da brauchen sie keine Bevormundung". Daher müsse es auch in den Spitälern ein Angebot geben. "Hier haben die Länder eine Verantwortung", so der Minister. Es müsse zwar nicht in jedem Bundesland, aber zumindest in jeder Region ein öffentliches Krankenhaus geben, das Abtreibungen durchführt, stellt der Gesundheitsminister klar. "Es geht aber nicht, dass man Schwangerschaftsabbrüche aus ideologischen Gründen prinzipiell nicht anbietet."….(Quelle)

Abtreibungen stellen also nach Meinung des “Gesundheits”-Ministers ein derartig dringendes Problem dar, daß unsere Gesellschaft daran zu erkranken droht.

Der gute(?) Mann übersieht völlig, daß  Abtreibung nach wie vor ein Strafdelikt ist und lediglich bis zum dritten Schwangerschaftsmonat, bzw. bei nachgewiesen “behinderten” Embryonen bis kurz vor der natürlichen Geburt straffrei durchgeführt werden darf.

Die Grünen beklatschen diese Superidee des aufrechten, sozialdemokratischen Mannes mit der Schnute sofort mittels Presseaussendungen.(Die Grünen,)

Die FPÖ ist die einzige Partei, die dieser kranken Forderung des Gesundheitsministers sofort mit Vehemenz und Presseaussendung entgegentritt. Nach längerem Zuwarten hat sich nun auch die ÖVP zu einer ablehnenden Stellungnahme via Kronenzeitung durchgerungen.


Kommentare:

  1. Überall das gleiche Dilemma. Johannes Paul II. hatte völlig Recht mit seiner Kultur des Todes...

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  2. Österreich treibt sich ab.
    Ein Zyniker würde dazu sagen: Darwin-Award.

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